2559811

11 spannende Fakten über Steve Jobs

16.05.2021 | 08:30 Uhr |

Steve Jobs ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Technologie-Branche, doch viele interessante Details über sein Leben sind kaum bekannt.

Steve Jobs gehört zu den großen Pionieren der Technologiebranche und ist Mitbegründer des (inzwischen) wertvollsten Unternehmen der Welt - Apple. Doch trotz seiner weltweiten Bekanntheit, weiß man nicht viel über den Tech-Visionär, der bescheiden lebte und sein Privatleben zu großen Teilen geheim hielt. Hier sind zehn Fakten über Steve Jobs, die Sie wahrscheinlich noch nicht kannten. Noch mehr über Steve Jobs erfahren Sie auch in der autorisierten Biografie des Apple-Gründers .

1. Steve Jobs wurde adoptiert

Steve Jobs ist der Sohn der Amerikanerin Joanne Schieble und des Syrers Abdulfattah Jandali. Die beiden lernten sich an University of Wisconsin kennen, wo Jandali einen Doktor-Abschluss anstrebte und als Lehrassistent in einem Kurs arbeitete, an dem Schieble teilnahm. Während eines Besuchs in Jandali´s Heimatort Homs in Syrien wurde Schieble schwanger und kehrte in die USA zurück, wo Sie ihr Kind zur Adoption freigab.

2. Couchsurfing nach College-Abbruch

Das Steve Jobs seine Universitätsausbildung abbrach, ist weitläufig bekannt. Er nahm zwar weiterhin an Kursen teil, hatte aber zu dieser Zeit Schwierigkeiten, sich finanziell über Wasser zu halten. Deshalb schlief Jobs auf der Couch von Freunden und holte sich kostenlose Mahlzeiten beim örtlichen Hare-Krishna-Tempel.

3. Steve Jobs schummelte sich zu Atari

Nach seiner misslungenen College-Karriere fand Jobs eine Anstellung bei der Spielefirma Atari - doch nicht ohne fremde Hilfe. Laut Steve Wozniak, Mitbegründer von Apple, gab Jobs eine Variante des Spiele-Klassikers Pong, die Wozniak entwickelt hatte, als seine eigene aus und wurde daraufhin eingestellt.

4. Steve Jobs war kein Fan bayrischer Küche

Während seiner Zeit bei Atari verbrachte Jobs auch einige Zeit in München. Seine Kollegen in der bayrischen Hauptstadt wurden mit dem hippiehaften Kollegen nicht richtig warm, hatten aber Respekt vor seiner perfektionistischen Attitüde. Aber auch Jobs war von dem bayrischen Lebensstil nicht überzeugt, vor allem die Ernährungsweise stieß bei dem Frutarier auf Unverständnis.

4. Kollegen klagten über mangelnde Hygiene

Während seiner Zeit bei Atari wurde Jobs in die Nachtschicht versetzt. Anlass dafür waren die Beschwerden von Kollegen über die mangelnde Hygiene Jobs. Er wüsche sich nicht regelmäßig und liefe barfuss im Büro rum.

5. Steve Jobs lebte in einer Kommune und wollte Mönch werden

Sein Gehalt bei Atari sparte Jobs größtenteils für einen Trip nach Indien, den er in 1974 mit seinem Freund Daniel Kottke begann. Dort kam er mit dem buddhistischen Glauben in Kontakt. Bei seiner Rückkehr in die USA hatte sich seine Lebenseinstellung stark gewandelt. Er experimentierte mit bewusstseinserweiternden Substanzen, lebte in einer Kommune in Oregan und erwägte sogar ein Leben als Mönchen in Japan.

6. Steve Jobs konnte nicht programmieren

Obwohl Jobs sicher zu den wichtigsten Tech-Pionieren aller Zeiten gehört, waren seine Kentnisse über das Programmieren sehr begrenzt. Jobs Stärken lagen vor allem im Design und der Vermarktung von Produkten, für die technische Seite war vor allem Apple-Mitbegründer Steve Wozniak zuständig

7. Steve Jobs verließ Apple freiwillig

Immer wieder heißt es, dass Steve Jobs von Apple gefeuert wurde. Dabei war es Jobs, der 1985 selbst sein Abschied aus dem Unternehmen bekanntgab, um mit einigen anderen Apple-Mitarbeitern sein neues Unternehmen Next zu gründen. Vorausgegangen war diesem Schritt ein langer Machtkampf mit John Sculley, zu dieser Zeit CEO von Apple, um die Führung des Unternehmens.

8. Steve Jobs ist Mitbegründer von Pixar

Pixar entstand aus der Ausgliederung einer Abteilung für Computeranimation von Lucasfilm und wurde von Jobs mit 10 Millionen US-Dollar finanziert. In den nächsten Jahren entstand eine enge Partnerschaft mit Disney, im ersten gemeinsamen Film "Toy Story" ist Jobs sogar als Exekutive Producer gelistet. 2006 kündigte Disney den Kauf von Pixar an, Jobs wurde größter Einzelaktionär von Disney und trat sogar dem Unternehmensvorstand bei.

9. Steve Jobs wurde (bisweilen) von seinen Mitarbeitern gefürchtet

Nach der Übernahme von Next und der Rückkehr von Jobs als De-facto-CEO machte Apple eine schwierige Phase durch, in der viele Projekte des Unternehmens aus Kostengründen eingestellt werden mussten. Damalige Mitarbeiter berichten, sich vor einer Begegnung mit Jobs im Aufzug gefürchtet zu haben, aus Angst, danach ohne Job dazustehen.

10. Steve Jobs verweigerte Tumor-Behandlung

Nach seiner Krebs-Diagnose 2003 weigerte sich Jobs neun Monate lang, seine Erkrankung medizinisch behandeln zu lassen. Stattdessen setzte er auf alternative Heilmittel und spezielle Diäten. Der Harvard-Forscher Ramzi Amri ist sich sicher, dass Jobs Weigerung, seine Erkrankung frühzeitig behandeln zu lassen, für seinen frühen Tod mitverantwortlich ist.

Macwelt Marktplatz

2559811