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Keine Gefahr durch Conficker

30.05.2009 | 00:00 Uhr

TIPP Allen diesen "Diensten" (oder "Services") ist eines gemeinsam: Sie starten ein Hintergrundprogramm, das Mac-OS X ├╝ber Internet (oder im lokalen Netz) ansprechbar macht. Findet ein Hacker eine Sicherheitsl├╝cke in einem dieser Hintergrundprogramme, kann er versuchen, ob sich diese L├╝cke nutzen l├Ąsst, um den Mac fernzusteuern oder um Dateien vom Mac zu lesen. Sind die Dienste dagegen deaktiviert, kann ein Hacker auch eventuell vorhandene Sicherheitsl├╝cken nicht ausnutzen.

Keine Gefahr durch Conficker

Intego Virus Barrier ist eines der Mac-Programme, das Windows-Viren erkennt und entfernt - eine gute Idee, wenn man Dateien an PC-Besitzer weiterleitet.
Vergr├Â├čern Intego Virus Barrier ist eines der Mac-Programme, das Windows-Viren erkennt und entfernt - eine gute Idee, wenn man Dateien an PC-Besitzer weiterleitet.

Intego und andere Anbieter von Antivirensoftware f├╝r den Mac haben Entwarnung gegeben: Der Computerwurm Conficker (alias "Downadup" oder "Kido") ist eine Gefahr f├╝r Windows, speziell f├╝r Windows XP. F├╝r Mac-OS X aber nicht. Deshalb raten wir aktuell nur zur Vorsicht, wenn man Windows auf dem Mac nutzt - sei es mit Apples Bootcamp-Technik oder mit Zusatzsoftware wie Parallels Desktop oder Vmware Fusion. Nur in diesem Fall sollte man unter Windows beispielsweise die kostenlose "Software zum Entfernen b├Âsartiger Software" von Microsoft installieren (oder ein anderes kommerzielles Antivirenprodukt von Herstellern wie Symantec, Kaspersky oder F-Secure) - siehe http://www.microsoft.com/germany/sicherheit/tools/malwareremove.mspx .

Norton Internet Security schützt den Mac ebenfalls vor Angriffen und PC-Viren.
Vergr├Â├čern Norton Internet Security sch├╝tzt den Mac ebenfalls vor Angriffen und PC-Viren.

Die Hacker hinter Conficker hatten anfangs eine Sicherheitsl├╝cke in Windows genutzt, um den Wurm zu installieren. Neuere Varianten des Wurms versuchen aber verst├Ąrkt, in Firmennetzen die Sharing-Dienste von Windows-PCs als Eingangstor zu nutzen. Wieder andere Varianten werden ├╝ber USB-Stick oder CDs verbreitet, wo sie sich als automatisch startendes Programm tarnen. Allen Verbreitungswegen ist gemein, dass Mac-OS X dagegen immun ist. Wer viele Daten (per E-Mail oder auf CDs und ├Ąhnlichem) erh├Ąlt, sollte auch auf dem Mac Software installieren, die Conficker erkennt und entfernen kann.

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