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Kodierung

16.03.2006 | 12:06 Uhr |

Kodierung

Wer die TV-Sendungen lediglich am iPod betrachten will, ist bei der Umwandlung des Videomaterials mit Apples H.264- Codec sehr gut bedient. Die Darstellung am iPod ist optimal bei der geringstmöglichen Dateigröße. Allerdings dauert die Kodierung recht lange: Bei einem Faktor von etwa fünf braucht die Umwandlung eines Spielfilms mit zwei Stunden Spielzeit bis zu 20 Stunden. Wer den iPod auch als mobilen Videorekorder einsetzen will und ihn dazu mit einem AV-Kabel mit dem Fernseher verbindet, um die aufgezeichneten Filme dort abzuspielen, sollte nicht Apples H.264-Codec nutzen. Bei den maximal darstellbaren 320 x 240 Bildpunkten (iPod Export) erscheint das Fernsehbild recht grobkörnig und einfach unansehnlich. Hier sollte der MPEG-4-Encoder zum Einsatz kommen. Die maximale Pixelzahl

bei Verwendung von MPEG-4 hat Apple am iPod auf 230400 begrenzt. Für TV-Videomaterial im Format 4 : 3 empfehlen wir eine Größe von 512 x 384 Pixeln, für Material im Format 16 : 9 oder Widescreen 624 x 352 Pixel. MPEG-4 unterstützt bis zu 2500 Kilobit pro Sekunde bei der Video-Bitrate, 1500 sind absolut ausreichend. Für den Audiopart sollte eine Bitrate von 128 gewählt werden, bei einer Samplerate von 48 Kilohertz. Die dann entstehende Videodatei ist verglichen mit einer H.264-Version etwa doppelt so groß, bietet aber optimalen Filmgenuss am iPod Video und am angeschlossenen Fernseher. Wer mag, kann das Filmmaterial ja für beide Einsatzgebiete kodieren und in getrennten Wiedergabelisten für die beiden Medien bereithalten.

Umwandlung

Wir zeigen im Workshop, wie Sie von der Aufzeichnung zum fertigen iPod-Film gelangen. Je nach Ausstattung Ihres TV-Adapters benötigen Sie Zusatzsoftware für den Filmschnitt und den Export der Sendungen. Ausgewählte Programme finden Sie auf unserer CD.

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