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Kommentar: Ein Mac mit iPadOS?

27.05.2020 | 16:08 Uhr | Thomas Armbrüster

Gerüchte über ein Macbook mit einem von Apple entwickelten ARM-Prozessor und macOS gibt es inzwischen etliche. Wie wäre es jedoch mit einem iBook, das iPadOS verwendet?

Das iPadOS kann inzwischen vieles. Nicht nur, dass es jetzt eine Datenverwaltung gibt (natürlich nicht so umfangreich wie in macOS). Sondern seit der Einführung des Magic Keyboards für das iPad kommt das iPadOS auch mit einem Trackpad und dem Mauszeiger zurecht. Und es gibt viele Apps, mit denen sich Texte verfassen, Tabellen erstellen oder Bilder bearbeiten lassen. Aber erst die Kombination von iPad und einer zusätzlichen Tastatur macht das Arbeiten über mehrere Stunden hinweg komfortabel, wenn man beispielsweise Texte und Daten eingeben muss. Aber selbst eine funktionsreiche und stabile iPad-Tastatur wie das Magic Keyboard bleibt ein Anhängsel, das nur dann praktisch ist, wenn man sie nicht ständig benötigt, sondern auch viel Zeit im Tablet-Modus arbeitet.

Wie wäre es, wenn Apple auf Basis des iPad Pro 11 Zoll und des Magic Keyboard eine feste Einheit konstruieren würde? Die rückseitige Kamera fällt weg, die Kamera auf der Vorderseite wandert an die Längsseite. Die Stereolautsprecher befinden sich ja schon an der richtigen Stelle, wenn das iPad im Querformat verwendet wird. Die Option für eine SIM-Karte sollte beibehalten werden für diejenigen, die unterwegs das mobile Netz benötigen. Und einen USB-C-Anschluss gibt es beim iPad Pro ja ebenfalls schon. Das Ganze würde aber mindestens gegen ein Apple-Prinzip verstoßen: kein Touch-Bildschirm bei mobilen Rechnern. Aber ein würdiger Nachfolger für das alte Macbook Air 11 Zoll und das 12-Zoll Macbook wäre das auf jeden Fall und Apple könnte den schon lange nicht mehr verwendeten Namen iBook für das neue Gerät wiederaufleben lassen. Think different, Apple!

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