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Konzept für iMac 2022: iPad Pro-Design und neue Features

04.08.2020 | 13:17 Uhr |

Eine Konzeptarbeit zeigt, wie der iMac der Zukunft aussehen könnte. Neben einem neuen Design, das an andere aktuelle Apple-Produkte angelehnt ist, zeigt der Designer auch Features wie drahtloses Laden.

Der Grafikdesigner Daniel Bautista hat ein ausgiebiges Konzept erstellt, wie für Ihn der iMac der Zukunft aussieht. Das Ergebnis lässt sich durchaus sehen und zeigt, wieviel Potential noch im iMac steckt.

Das letzte Redesign des iMac ist schon eine Weile her und wird wohl auch noch etwas dauern, denn Apple wird sich diesen großen Schritt für die Einführung des ersten iMac mit Apple Silicon aufsparen. Und das wird noch mindestens eine Generation dauern, zumindest laut Apples Präsentation während der WWDC.

Was sich Bautista für das nächste Redesign des iMac wünscht, zeigt er in seinen Konzeptfotos. Bautistas iMac wirkt wie eine Fusion des iMac, iPad Pro und Pro Display XDR. Es ist offensichtlich ein iMac, der Unterschied zu aktuellen Modellen ist aber sehr deutlich. Auf den ersten Blick ließ Batista nur den Ständer unangetastet, aber auch hier versteckt sich ein neues Detail. Doch dazu später mehr.

Das Display erinnert uns an eine Mischung aus Pro Display XDR und iPad Pro.
Vergrößern Das Display erinnert uns an eine Mischung aus Pro Display XDR und iPad Pro.
© Daniel Bautista

Das Display ist im Vergleich zum aktuellen iMac deutlich flacher, die Seitenränder wesentlich dünner. Durch das flache Design wirkt Bautistas iMac nicht mehr wie ein All-in-One-PC, sondern einfach wie ein Bildschirm. Selbst das Pro Display XDR ist dagegen deutlich dicker. Die Lautsprecher befinden sich, erkennbar an einigen kleinen Löchern, auf der Unterseite des Displays. Auch hier sind die Parallelen zum iPad Pro unverkennbar.

Die Anschlüsse auf der Rückseite sind unauffälliger geworden, da Bautista neben dem Kopfhöreranschluss nur vier USB-C platziert. Andere Schnittstellen wie ein Kartenleser oder Ethernet-Anschluss fallen weg. Der Powerbutton ist auf die Größe einer Stecknadel geschrumpft und kaum noch sichtbar.

Auf der Rückseite fallen viele Anschlüsse weg, das gefällt sicher nicht jedem.
Vergrößern Auf der Rückseite fallen viele Anschlüsse weg, das gefällt sicher nicht jedem.
© Daniel Bautista

Der Ständer sieht auf den ersten Blick unverändert aus, eine Ausbuchtung gibt aber einen Hinweis auf das Feature, dass sich Bautista dafür wünscht. Eine Fläche für drahtloses Laden. An dieser Stelle ließe sich dann das iPhone oder eben auch die Magic Mouse aufladen, denn die unterstützt in Bautistas Konzept auch erstmals Wireless Charging.

Im Sockel lassen sich Geräte drahtlos aufladen.
Vergrößern Im Sockel lassen sich Geräte drahtlos aufladen.
© Daniel Bautista

Und noch eine Premiere: Bautista spendiert dem Magic Keyboard erstmals eine Hintergrundbeleuchtung, darauf müssen iMac-Besitzer bislang verzichten.

Das Magic Keyboard ist in Bautistas Vision erstmal beleuchtet.
Vergrößern Das Magic Keyboard ist in Bautistas Vision erstmal beleuchtet.
© Daniel Bautista

Schließlich ist der "neue" iMac auch mit der passenden Technik für FaceID ausgestattet, ein Feature, das sich Mac-Nutzer schon lange wünschen. Die Sensoren sind neben der Webcam verbaut, die wie übliche mittig im oberen Bildschirmrand verbaut ist.

Bautistas Konzept, so schön es auch aussieht, weist natürlich eine Reihe von Problemen auf. Ein so flaches Gerät mit der Leistung, und vor allem der Kühlung, auszustatten, die von einem iMac erwartet wird, stellt jeden Ingenieur vor eine Herausforderung. Letztendlich reden wir über eine Design-Arbeit, die wirklich gelungen ist und Apple-Fans sicher in Verzückung versetzt.

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