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Kopierschutz: Universal Music testet die Freiheit - ohne iTunes

10.08.2007 | 14:15 Uhr |

Der Musikkonzern Universal will testen, wie seine Kunden auf kostenpflichtige Downloads ohne Kopierschutz reagieren. - dabei aber auf den iTunes Store als Vertriebsplattform verzichten.

Damit folgt Universal dem Vorbild von EMI, die allerdings mit Apple kooperieren: Das Label bietet große Teile seines Katalogs im iTunes Store ohne digitales Rechte Management an, fĂŒr diese Freiheit zahlen Kunden im so genannten iTunes Plus-Format mit einer höheren technischen QualitĂ€t auch einen höheren Preis. Statt 99 Cent kostet ein Titel dann 1,29 Euro.

Branchenprimus Universal wird nach Berichten der US-Presse mit RealNetworks, Wal-Mart, Amazon und Google zusammenarbeiten, um fĂŒr die Vorstandsetagen Erkenntnisse zu gewinnen, wie verantwortungsvoll die Kunden mit den digitalen MusikstĂŒcken umgehen. Vorerst ist die Testphase bis Januar kommenden Jahres geplant, die GeschĂ€ftsverhĂ€ltnisse mit Apple sind zur Zeit, auch wegen einer Klage des Rappers Eminem, angespannt.

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