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Kuo: Periskop-Kamera erst für das iPhone 15 Pro Max

15.07.2022 | 11:30 Uhr | Halyna Kubiv

Der gut informierte Apple-Analyst sieht die größte Kamera-Änderung erst beim teuersten Modell. Die Periskop-Kamera soll zunächst nur auf dem Pro Max erscheinen.

Bereits im Sommer 2020 gab es Gerüchte, das iPhone 14 (Pro) soll eine Periskop-Kamera spendiert bekommen, diese würde besseren Zoom erlauben als das aktuelle Kamerasystem. Die Ernüchterung kam im März 2021: Zwar wird Apple eine bessere Kamera bereits im iPhone 14 (Pro) einbauen, auf 10-fach-Zoom muss man bis Herbst 2023 warten .

Nun präzisiert Ming-Chi Kuo seine Vorhersagen mit Angaben zu Fertigern , die die Kameramodule für das nächste iPhone liefern werden. Demnach wird das Periskop-System nur dem iPhone 15 Pro Max, also dem größten und teuersten Modell, zugutekommen. Erst mit dem iPhone 16 im Herbst 2024 wird die Neuerung in die Pro-Modelle Einzug halten. Interessant sind auch technische Einzelheiten: ein Sensor in der Größe von 1/3 Zoll mit der Sensorgröße von 12 Megapixel, eine Blende f/2.8, optische Bildstabilisierung und ein optischer Zoom mit 5- bis 6-facher Vergrößerung. Anscheinend wird Apple für eine solche Kamera deutlich mehr bezahlen. Im ersten Jahr sollte das System für den Einkauf 10 bis 15 US-Dollar kosten. Wenn die Fertiger jedoch in Probleme bei der Herstellung laufen, können sich die Kosten auf 60 bis 70 US-Dollar erhöhen. Für die aktuellen Kameras in seinen Pro-Modellen zahlt Apple laut Kuo 1,50 bis 2 US-Dollar. 

Die Android-Konkurrenz in China wartet vorerst Apples Experiment ab: Wenn die Kunden das Angebot von Apple annehmen, würden chinesische Hersteller auf den Zug aufspringen. Wir würden mal vermuten, nur dann wird sich Apple überlegen, die Periskop-Kamera auch in Einsteiger-Modelle einzubauen. Denn die Android-Konkurrenz wird die Preise für die neuen Kamera-Systeme nach unten drücken, einfach aus dem Grund, weil mehr davon gefertigt wird. 

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