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iPhone-Kamera ab 2022 mit 8K-Video und 48 Megapixel

14.04.2021 | 11:30 Uhr | Halyna Kubiv

Die übernächste Generation des iPhone soll einen bedeutenden Sprung in Sachen Video- und Foto-Qualität machen.

Der für gewöhnlich recht gut informierte Insider Ming-Chi Kuo hat in einer neuen Investoren-Notiz weitere Einzelheiten zum iPhone 2022 veröffentlicht. Laut Kuo will das übernächste iPhone, wahrscheinlich iPhone 14 genannt, einen bedeutenden Sprung in Sachen Kamera-Qualität machen. Zumindest die zwei iPhones aus der Pro-Reihe werden Videos in der 8K-Auflösung aufnehmen können. Dies wird logischerweise einem besseren Nutzererlebnis auf den entsprechenden 8K-Bildschirmen führen, aber auch die AR-/VR-Anwendungen beflügelt. Im AR-/VR-Bereich lassen sich  Videos und Bilder erst ab 8K, noch besser mit 16K vernünftig verwenden, so werden iPhones 2022 deutlich mehr Bildmaterial für solche Apps liefern.

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Bildsensoren wie in der DSLR-Kamera

Nicht nur an der Video-Qualität wird Apple in den kommenden iPhones drehen, die übernächste iPhone-Generation wird laut Kuo neue Bildsensoren in DSLR-Qualität eingebaut bekommen. Apple will demnach die Größe der Pixel in den Kamera-Sensoren nach und nach vergrößern. Ist im iPhone 12 Pro Max ein Kamera-Sensor mit 1,7 Mikrometer (ein Tausendstel von einem Milimeter, μm) eingebaut, soll das iPhone 13 einen Sensor mit der Pixelgröße von 2 Mikrometer erhalten, das iPhone 14 aus dem Jahr 2022 – 2,5 μm. Bei den modernen DSLR bewegt sich die Pixelgröße der Sensoren von 3 bis 7 μm . Die Sensor-Auflösung vom iPhone 2022 soll bis 48 Megapixel betragen. Die Sensor-Größe einer solchen Kamera lässt sich nur noch mit all zu vielen unbekannten Annahmen berechnen, wie Seitenverhältnis oder Pixeldichte.

Laut dem Analysten plant Apple für 2022 keine Mini-Version seines iPhones. Die Bildschirmabmessungen der vier Modelle sind bei 6,1 Zoll und 6,7 Zoll wie die aktuellen iPhones 12 (Pro) und iPhone 12 Pro Max. Zwei der vier Modelle werden wieder als Premium vermarktet, analog zum iPhone 12 Pro und iPhone 12 Max. Zwei weitere Modelle bleiben als Einstiegs-iPhones im Portfolio. Das könnte bedeuten, dass Apple ab dem übernächsten Jahr auch ein Max-Modell ohne Pro-Zusatz anbietet, also ein iPhone 14 Max.

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