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Kurzmeldungen

24.12.2006 | 07:38 Uhr | Peter Müller

Kurzmeldungen

Mac-OS X gehackt – bei offen stehender Tür

Ein Bericht der Website Zdnet über einen Hacker-Wettbewerb für Mac-OS X sorgt in der Szene für Aufregung gesorgt: Ein Schwede habe demnach einen Mac Mini als Server aufgesetzt und dazu eingeladen, die Maschine zu hacken. Schon nach wenigen Stunden hatte in der Tat ein Hacker Root-Rechte an der Maschine erworben und damit vermeintlich die Verwundbarkeit von Mac-OS X bewiesen. Dave Schroder, System-Administrator an der Universität von Wisconsion in Madison stellt jedoch klar, dass der Zdnet-Bericht wesentliche Fakten unterschlagen hat. Jeder der an dem Wettbewerb beteiligten Hacker habe via SSH einen User-Account auf dem fraglichen Rechner erhalten. Die Attacke auf den Root-Account habe daher nicht von außerhalb sondern von innerhalb des Systems stattgefunden. In der Regel gebe Mac-OS X jedoch keinerlei Benuterzerrechte nach außen, zudem seien nicht wie im versuch alle Ports geöffnet und meist verwendeten Mac-OS-X-Anwender auch die Firewalls ihrer Rechner oder Router.

Windows Vista verschiebt sich (zum Teil)

Microsoft verschiebt den Start-Termin für die Endkunden-Version von Windows Vista auf Januar 2007. Die Business-Version soll pünktlich erscheinen.

Eigentlich sollte Windows Vista im November 2006 auf den Markt kommen. Zumindest Privatanwender müssen sich nun aber noch bis Januar 2007 gedulden, denn Microsoft hat den Starttermin für das neue Betriebssystem verschoben. Pünktlich verfügbar sollen hingegen die Versionen für Business-Kunden im Rahmen des Volumen-Lizenz-Programms sein. Als Grund für die Aufteilung der Segmente Business/Privatanwender gab Jim Allchin, Co-President der "Platforms & Services"-Abteilung bei Microsoft an, dass PC-Hersteller mehr Zeit für die Implementierung von Windows Vista in ihre PCs benötigen. Im Dezember räumt Allchin jedoch ein, dass Microsoft im Jahr 2004 mit der Programmierung von Vista vollkommen neu begonnen habe.

Google übernimmt @Last-Software

Google expandiert weiter. Die Betreiber der Internetsuchmaschine haben den Hersteller der Software Sketchup @Last Software übernommen, wie der Firmenmitbegründer Brad Shell auf der @Last-Website mitteilt. Sketchup ist eine 3D-Software, die Designern, Architekten oder anderen erlaubt, 3D-Ideen schnell zu skizzieren.

Avie Tevanian verlässt Apple

Avie Tevanian, Apples Software-Chef und Kopf der Mac-OS-X-Entwicklung, verlässt das Unternehmen zum Monatsende. Tevanian war mit der Next-Übernahme zu Apple gestoßen und hatte dort als Senior Vice President of Software Engineering begonnen. Seine Karriere hatte Tevanian an der Carnegie Mellon Universität begonnen, wo er entscheidend an der Entwicklung des Mach-Kernels mitgewirkt hatte, der später Basis von Nextstep und Mac-OS X wurde. Laut Apple verlässt Tevanian die Firma, um sich in einer Auszeit anderen Interessen zu widmen.

Neue Beta für Xpress 7

Rechtzeitig, bevor die im Januar veröffentlichte erste Public Beta von Xpress 7 abläuft, wird Quark am Donnerstag, 30 März 2006 eine zweite Public Beta auf der Website des Unternehmens zum Download anbieten.

Wie International Marketing Direktor Scott Allan via Rundschreiben an alle registrierten Besitzer der ersten Public Beta bekannt gab, lädt Quark alle interessierten Quark-Anwender zu einer zweiten Test-Runde ein. Beta Nummer 2 soll sich vor allem durch Verbesserungen bei Transparenzen, bei den so genannten Composition Zones, bei Quarks Pendant zu JDF, den programmeigenen Jobs Jackets und beim Umgang mit PDFs und Ausgabestilen auszeichnen. Die zweite Beta ist die letzte, im Juni kommt Xpress 7 endlich auf den Markt.

Verbraucher müssen E-Schrott aussortieren

Ausgediente Elektrogeräte dürfen seit 24. März an nicht mehr in die graue Restmülltonne. Sämtliche Altgeräte - vom Handy bis zur Tiefkühltruhe - müssen separat gesammelt werden.

Nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) übernehmen die Hersteller künftig die Entsorgungskosten. Die Produzenten haben deshalb schon Preiserhöhungen für Neugeräte angekündigt. Eingesammelt werden die ausrangierten Geräte in Containern bei den Kommunen.

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