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Kurzmeldungen

25.12.2006 | 07:01 Uhr | Peter Müller

Kurzmeldungen

Jon Rubinstein kehrt als Unternehmensberater zurück

Der Ende März bei Apple ausgeschiedene ehemalige Chef der iPod-Division Jon Rubinstein kehrt in beratender Tätigkeit zu Apple zurück.

Mit seiner Unternehmensberatung J.R. Ruby stehe er dem Mac-Hersteller einen Tag pro Woche zur Verfügung. J.R. Ruby bekomme für seine Beratertätigkeit ein festes Honorar in nicht genannter Höhe.

Photoshop-Version für Intel-Macs erst 2007

Adobe-Chef Bruce Chizen hat bestätigt, dass Photoshop erst 2007 als Universal-Binary-Version erhältlich sein wird.

„Wir arbeiten hart daran, unsere Produkte an die Intel-Macs anzupassen“, erklärt Chizen. Er betonte, dass Adobe im Herbst Acrobat 8 herausbringt, welches als Universal-Binary erscheint. Photoshop und die Creative-Suite-Produkte würden jedoch erst im Frühjahr 2007 an die Intel-Macs angepasst sein.

Gleichzeitig sagte Chizen, dass Boot Camp keinen Einfluss auf die Produktpolitik von Adobe haben wird. Adobe werde weiterhin auch Produkte ausschließlich für Mac-OS entwickeln.

Neues Album der Red Hot Chili Peppers zum Vorbestellen im iTMS

Lange stand die US-Band Red Hot Chili Peppers der Distribution von Musik als Download aus dem Internet skeptisch gegenüber, mittlerweile haben Musiker und deren Management das Potential des iTunes Music Store erkannt. In den USA bietet Apples Online-Musikladen im April die Möglichkeit, das für den 9. Mai angekündigte neue Doppelalbum der Peppers für 19,99 US-Dollar vorzubestellen. Wer das Album "Stadium Arcadium" bestellt, erhält sofort als Vorgeschmack die Single "Dani California" dazu. Zusammen mit dem Album verspricht der iTMS den Download einen Booklets, eine Video-Chronik über die Entstehungsgeschichte von "Dani California" und ein Audio-Interview mit der Band.

Apple wegen Patentverletzung verklagt

Burst.com reicht eine Patentklage gegen Apple am Bezirksgericht in San Francisco ein. Der Mac-Hersteller verletze mit iTunes, speziell dem iTunes Music Store, den iPods und Quicktime Streaming von Burst.com gehaltene Patente über Technologien zur digitalen Distribution von Audio- und Video-Inhalten. Apple versucht seit Anfang des Jahres vor Gericht die Patent von Burst.com für ungültig erklären zu lassen. Burst.com will von Apple nun Lizenzgebühren verlangen und Entschädigungszahlungen für bisherige Patentverletzungen. In einem ähnlich gelagerten Fall hatte sich Microsoft vergangenes Jahr mit Burst.com verglichen und 60 Millionen US-Dollar für Lizenzen bezahlt. Bis Ende 2006 ist der Rechtsstreit nicht gelöst.

Weitere Schlagzeilen aus dem April

:Mac-OS X 10.4.6 enthält einige Risiken

:Beatles wollen ihre Musik online verkaufen

:Quartalsgewinn von Intel bricht um mehr als ein Drittel ein

:Apple will an iTunes-Einheitspreis festhalten

:iPod Shuffle erhält Design-Auszeichnung

:Samsung fertigt Chips für neue iPods

:Microsoft bleibt mit Quartalszahlen hinter Erwartungen zurück

:Intels zieht Core-CPUs vor: Merom soll im August kommen

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