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Kurzmeldungen

30.12.2006 | 07:00 Uhr

Kurzmeldungen

Microsoft zeigt den Zune

Microsoft hat Einzelheiten zu seinem MP3-Player Zune vorgestellt, mit dem der Windows-Hersteller den erfolgreichen iPod von Marktführer Apple angreifen will. Das Gerät wird mit einer 30 GigaByte fassenden Festplatte und einem Farbbildschirm mit einer Diagonale von drei Zoll (7,6 cm) ausgerüstet sein.

Der Player in den Farben schwarz, weiß und braun solle zum Weihnachtsgeschäft in den Handel kommen. Microsoft will dabei Kunden mit Funktionen anlocken, die es beim iPod nicht gibt. So können Zune-Nutzer untereinander über die drahtlose Wi-Fi-Verbindung Songs oder Bilder austauschen. Allerdings könnten auf diese Weise erhaltene Musikstücke nur drei Mal innerhalb von drei Tagen abgespielt werden, hieß es. Außerdem könnten manche Songs auf Wunsch der Künstler für den Tausch gesperrt werden, wie Microsoft-Manager Scott Erickson dem US-Branchendienst C'NET sagte. Als weitere neue Funktion ist im Zune ein Radio integriert. Die Apple-Geräte haben zudem einen etwas kleineren Bildschirm mit einer Diagonale von 2,5 Zoll (6,3 cm). Der Zune wirkt dafür auf den von Microsoft vorgestellten Fotos etwas dicker als die iPods.

Der Zune kann zwar wie die großen iPod-Modelle auch Videos abspielen, Microsoft wird aber zumindest vorerst keine Filme oder TV-Sendungen für den Player anbieten. Auch auf einem Media-Center-PC selbst angefertigte Aufzeichnungen würden zunächst nicht auf den Zune übertragbar sein, sagte Erickson. Um iPod-Nutzern den Umstieg auf Zune zu erleichtern, sollen auch Titel, die mit Apples iTunes-Software von CD auf den Computer gezogen wurden, für den Microsoft-Player zugänglich sein – nicht aber im iTunes Store gekaufte Musik. Der Zune soll auch gleich mit vorinstallierter Musik verkauft werden. Das Gerät wird für Microsoft vom japanischen Elektronik-Konzern Toshiba produziert.

Apple erkennt und löst das Problem des Sudden Shutdown am MacBook

MacBidouille meldet, dass Apple nunmehr seine Service-Partner anweist, bei sich plötzlich abschaltenden MacBooks die Hauptplatine und den Kühlkörper des Prozessors auszutauschen.

Unsere französischen Kollegen haben erfahren, dass autorisierte Techniker bei betroffenen Geräten eine überarbeitete Platine und einen neuen Kühlkörper einbauen. Das neue Kühlsystem setze eine geänderte Platine voraus, so die Meldung weiter. Dies bestätigt erneut: Der Kühlkörper des MacBook-Prozessors dehnt sich im Betrieb aus und verursacht so einen Kurzschluss am benachbarten Temperatur-Sensor. Dies wertet das System als Überhitzung und schaltet das MacBook aus. Die neuen Ersatzteile sollen kurzschlussfrei sein, es könne aber längere Zeit dauern, bis genügend Ersatzteile für alle betroffenen Rechner von Apple geliefert werden können, schreibt MacBidouille weiter.

Disney hat schon 125.000 Filme über iTunes verkauft

Gerade mal eine Woche nach dem Start von Filmdownloads im iTunes Store hat der Unterhaltungskonzern Disney die erste Umsatzmillion verbuchen können, gab der CEO des Unternehmens Bob Iger auf einer Investment-Konferenz in New York bekannt. In der ersten Woche konnte Disney 125.000 Filmdownloads über den iTunes Store zählen. Für das gesamte Jahr rechnet Disney mit Einnahmen von 50 Millionen US-Dollar über den iTunes Store.

Apple legt beim iPod U2 nach

Heimlich, still und leise hat Apple den iPod U2, die Special Edition für Fans der irischen Rock-Band U2, überarbeitet. Das neue Modell unterstützt mit seinem QVGA-Farbdisplay eine Auflösung von 640 mal 480 Pixel und hat ein "helleres" Display als sein Vorgänger.

Der iPod-Hersteller gibt die Batterielaufzeit für die Musikwiedergabe mit 14 Stunden an, Videos soll der schwarze iPod mit rotem Click-Wheel bis zu 3,5 Stunden lang abspielen können. Auch auf die neu vorgestellten Games von Apple versteht sich das Gerät. Die Festplattenkapazität beträgt nach wie vor 30 Gigabyte und der MP3-Player ist mit einem Preis von 309 Euro genau 30 Euro teurer als sein iPod-Bruder ohne Branding. Im Kaufpreis enthalten ist ein 30-minütiges Video, das die mit der Special Edition gehuldigte Band selbst produziert hat. Die Modellnummer des aktuellen Modells hat Apple in MA664LL/A geändert, im Vergleich zur Nummer des Vorgängers MA452LL/A, berichtet iLounge.

Weitere Schlagzeilen im September:

Razorlight spielen für Apple auf

UK: Apple, Mobilfunk-Anbieter und Musik-Vertreter erzielen Einigung im Lizenzstreit

Studie: Apple produziert iPods immer günstiger

Apple veröffentlicht Firmware-Update für Mac Pro

Google muss in Belgien Zeitungsberichte aus Datenbanken entfernen

Skandal bei HP

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