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Kurzmeldungen

29.12.2006 | 07:00 Uhr

Kurzmeldungen

Apple bringt Xsan 1.4

Apple aktualisiert seine Lösung Xsan. Das Update auf Xsan 1.4 erhöht laut Apple die Zuverlässigkeit des Filesystems für das Storage Area Network. Zusammen mit dem Xsan Filesystem 1.4 for Mac OS X v10.4 hat Apple auch Xsan Admin 1.4 und den Xsan Uninstaller 1.4 herausgebracht. Für die Verwendung mit Apples Xserve RAID konzipiert, erlaubt es Xsan Anwendern, auf bis zu zwei Petabyte an Speicher gemeinsam zuzugreifen. Dabei speichert Xsan Daten auch über mehrere RAID-Systeme hinweg und verbindet den Anwender mit seinem Speicherpool direkt über Fibre-Channel. Xsan 1.4 bietet laut Apple Verbesserungen bei der Nutzung von File System Access Controls Lists (ACLs) und Logical Unit Numbers (LUNs) die größer als zwei Terabyte sind. Das Update soll eine bessere AFP- und NFS-Performance ermöglichen, wenn man Xsan-Volumes erneut freigibt.

Apple reagiert auf Greenpeace-Kritik in Umweltfragen

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace benotet Elektronikhersteller aufgrund ihres Umweltverhaltens und setzt Apple dabei nur auf Rang 11 von insgesamt 14 Unternehmen. Schlechter schneiden nur Acer, Motorola und Lenovo ab. Greenpeace kritisiert in seinem Green Electronics Guide , dass Apple keinerlei Informationen über die in seinen Produkten verwendeten Stoffe veröffentliche. Der Mac-Hersteller habe zudem noch keinen Zeitpunkt genannt, zu dem er auf die Umwelt schädigenden Substanzen PVC und BFR (brominated flame retardants; mit Brom versetzte Feuerhemmer) verzichten werde. In seinen Recycling-Programmen, das Apple in einigen Ländern laufen habe, nennt der Hersteller zwar die Menge der zurückgenommenen Ware, setzt aber keinen Bezug zu den Verkäufen. Dass Apple keinerlei Elektromüll exportiert, bringt dem Unternehmen zumindest eine gute Teilnote ein. Greenpeaces Umweltliebling ist der Studie zufolge Nokia, das aus seinen Produkten konsequent PVC entfernt hat.

Apple kritisiert in einer Antwort die Greenpeace-Kriterien. Apple erklärt, es habe CRT-Monitore komplett aus seiner Produktreihe verbannt. Röhren enthielten umweltschädigendes Blei, in der Produktion der CRTs würden zudem Cadmium und sechswertiges Chrom eingesetzt. Noch enthielten TFT-Panels Spuren von Quecksilber, das man für die Hintergrundbeleuchtung der Flachbildschirme benötige. Apple suche hier noch nach einer Alternative. Zuletzt hatte Apple sich selbst auf der Jahreshauptversammlung im April für sein Umweltprogramm gelobt. Die meisten Verbesserungen geschähen hinter den Kulissen und würden daher in der Öffentlichkeit kaum auffallen, sagte der Konzern.

QuarkXpress 7 als Universal Binary

Quark veröffentlicht die Universal-Binary-Version von Xpress 7. Damit läuft eine der wichtigsten Publishing-Anwendungen nativ auf den Intel-Macs von Apple. Bevor die World Wide Developers Conference (WWDC) in San Francisco startet, stellt das Unternehmen die Universal-Version vor. Die neue Version von Xpress soll mittels Xdraw die Leistungsfähigkeit von Quartz 2D ausnutzen, um eine bessere Text- und Grafikdarstellung zu ermöglichen. Besitzer der aktuellen Power-PC-Version von Xpress 7 erhalten das Universal-Update kostenlos. Ein Upgrade von einer älteren Version kostet rund 360 Euro, die Vollversion schlägt mit 1.300 Euro zu Buche.

Apple und Creative legen Patentstreit bei

Apple und Creative legen ihren Streit um das Patent über die Bedienung von MP3-Playern bei. Apple zahlt an das Unternehmen aus Singapur 100 Millionen Dollar. Die beiden Unternehmen hatten sich gegenseitig vorgeworfen, mit ihren MP3-Playern Patentrechte des anderen zu verletzen. Dabei ging es unter anderem um Techniken zur Darstellung und Bearbeitung von Daten. Außerdem kündigen Apple und Creative an, sich auf eine Kooperation bei Apples beliebtem MP3-Player iPod geeinigt zu haben. So will das Unternehmen aus Singapur künftig lizensierte Produkte ("Made for iPod") wie Kopfhörer oder Lautsprecher für das Apple-Gerät anbieten. Apple-CEO Steve Jobs erklärt, dass Creative bei der Vergabe des so genannten Zen-Patents viel Glück gehabt hätte. Mit der Einigung stellen die Firmen alle fünf laufenden Prozesse um Patentverletzungen ein – und Apple ist vergleichsweise günstig davongekommen.

Weitere Schlagzeilen im August:

Weitere Sammelklage gegen Apple wegen Aktienoptionen

iPod-Fabrik: Foxconn verklagt Journalisten

Skandinavische Verbraucherschützer wollen gemeinsam gegen Apple vorgehen

Apples Notebook-Verkäufe steigen, Desktop-Sparte schwächelt

AOL-Daten-Gau: Verantwortliche Mitarbeiter entlassen

Apple vergibt Design-Preise 2006

25 Jahre PC: IBM leitete neue Ära ein

iTunes-Streit in Skandinavien: Apple antwortet

Games Convention geht mit Rekordzahlen an den Start

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