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Laut Analyst: iPhone 12 erst im Oktober

28.04.2020 | 15:07 Uhr |

Laut einem renommierten Analysten wird sich die Produktion des iPhone 12 verzögern. Grund dafür sind die neuen 5G-Module.

Wegen Verzögerungen im Produktionsablauf als Folge der Corona-Krise wird die Produktion des iPhone 12 verschoben. Das berichtet Macrumors und bezieht sich dabei auf ein Schreiben des renommierten Analysten Ming-Chi Kuo an Investoren. Hauptgrund für die Verzögerung ist das 5G-Modul, das erstmalig in einem iPhone verbaut wird.

Laut Kuo hat Apple im April das Design der Antennen geändert. Da die Testlabore aber geschlossen sind und somit keine Qualifizierungsprozessdienste anbieten können, entstehen weitere Verzögerungen. Außerdem wurden viele Aufgaben an Mitarbeiter vor Ort delegiert. Besonders bedroht sei die Produktion des größten Modells, das mutmaßlich 6,7 Zoll groß sein soll. Dessen Antennendesign sei am kompliziertesten, infolgedessen könnte seine Massenproduktion erst im Oktober starten. Die anderen Modelle, mutmaßlich 5,4 und 6,1 Zoll groß, könnten dagegen schon im September in die Massenproduktion gehen. Der Verkaufsstart wäre damit nur leicht verzögert.

Nachfrage nach iPhones sinkt

Die verzögerte Produktion ist nicht Apples einziges Problem. Zwar war der Start des iPhone SE ein voller Erfolg, laut Kuo ist die generelle Nachfrage nach iPhones dieses Jahr jedoch deutlich gesunken. Er rechnet mit Auslieferungen von 29 bis 32 Millionen Geräten, ein Rückgang von 20 bis 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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