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Leica stellt Bridgekamera V-Lux 5 vor

11.07.2019 | 10:45 Uhr | Markus Schelhorn

Mit 16-fach Zoomobjektiv ist die 1190 Euro teure Bridge-Kamera Leica V-Lux 5 ausgestattet. Sie basiert auf eine Panasonic-Kamera.

Technisch baugleich mit der Panasonic Lumix FZ1000 II ( siehe Angebot auf Amazon ) ist die Bridge-Kamera Leica V-Lux 5 , die Leica ab sofort für 1190 Euro anbietet. Laut Leica sei die V-Lux eine der vielseitigsten Kameras im Portfolio. Unter anderem bietet sie Aufnahme-Modi wie Focus-Stacking und Post Focus. Über die Smartphone-App „Leica FOTOS“ lassen sich die Einstellungen der Kamera ändern und sie fernsteuern. Zudem lassen sich Bilder auf das Smartphone übertragen und anhand der GPS-Funktion des Smartphones die Bilder mit Ortsangaben versehen. Laden kann man die Leica V-Lux 5 per USB-Kabel. Für Videoaufnahmen steht ein 3,5 mm Mikrofon-Eingang bereit. Weitere Schnittstelen: Bluetooth, WiFi, USB 2.0, Micro HDMI und ein 2,5-mm-Anschluss für eine Kabelfernbedienung.

Leica V-Lux 5 vond er Seite: Der eingebaute Bildstabilisator lässt sich deaktivieren
Vergrößern Leica V-Lux 5 vond er Seite: Der eingebaute Bildstabilisator lässt sich deaktivieren
© Leica
Die Leica V-Lux 5 lässt sich wie eine DSLR-Kamera bedienen
Vergrößern Die Leica V-Lux 5 lässt sich wie eine DSLR-Kamera bedienen
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Das 3 Zoll große OLED-Touch-Display der Leica V-Lux 5 lässt sich ausklappen und drehen.
Vergrößern Das 3 Zoll große OLED-Touch-Display der Leica V-Lux 5 lässt sich ausklappen und drehen.
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Lichtstarkes Objektiv

Das 16-fache Zoomobjektiv der Kompaktkamera bietet eine Brennweite von 25 mm bis 400 mm im Vergleich zum Kleinbildformat. Da die Fläche des Bildsensors mit einem Zoll Diagonale deutlich kleiner als die Fläche vom Kleinbildformat ist, trägt das Objektiv die Bezeichnung „Leica DC Vario-Elmarit 1:2,8–4/9,1–146 mm ASPH“. Übrigens löst der Bildsensor 20 Megapixel auf. Im Weitwinkel schafft die Kamera eine Lichtstärke von F2,8, im Telebereich vergleichsweise lichtstarke F4,0. Die Empfindlichkeit reicht bis ISO 12.800, zudem nutzt die Kamera einen optischen Bildstabilisator. Um es nicht unerwähnt zu lassen: Bilder lassen sich auch im Raw-Modus speichern, wie es sich für eine Kamera dieser Klasse gehört.

Dreh- und schwenkbares OLED-Touch-Display

Die Kamera nutzt ein drei Zoll großes OLED-Touch-Display mit einer Auflösung von 2,36 Megapixel. Dank OLED-Technik soll das Bild besonders kontrastreich und mit verbesserter Farbtiefe dargestellt werden – bei geringerem Energieverbrauch gegenüber herkömmlichen Displays. Wie bei der Panasonic Lumix FZ1000 II lässt sich auch bei der Leica V-Lux 5 das Display zur Seite schwenken und soweit drehen, das man damit auch Selfies erstellen könnte.

Schneller Autofokus

Innerhalb von 0,1 Sekunden soll der Autofokus auf das gewünschte Motiv scharfstellen. Bis zu zwölf Bilder pro Sekunde lässt sich mit der Leica V-Lux 5 in Serie aufnehmen. Außerdem kann die Kamera Gesichter erkennen und bietet einen 4K-Burst-Modus. In diesem von Panasonic bekannten Modus nimmt die Kamera in 4K-Auflösung 30 Bilder in Folge auf. Die jeweils 8 MB großen Bilder werden nicht als Einzelbilder gespeichert. Vielmehr wählt der Fotograf den Favoriten.

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