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M1-Macs unterstützen keine eGPU

11.11.2020 | 08:29 Uhr | Peter Müller

Externe GPUs sind nur Krücken für in Sachen Grafik schwachbrüstige Macs, mit Apple Silicon braucht es die wohl nicht mehr.

Acht Grafikkerne im M1-SoC sind eine Ansage, die Leistungsdaten, die Apple nennt, recht vielversprechend. Videoschnitt, aufwendige Spiele – alles kein Thema mehr für Macs mit Apple Silicon. Zumindest der Hersteller ist davon überzeugt, dass die integrierte Grafik in Macbook Air, Macbook Pro 13 Zoll und Mac Mini vollkommen ausreicht, denn wie Apple gegenüber " Techcrunch " bestätigt, unterstützen die neuen Macs keine externen GPUs oder eGPUs. Die von Apple seit geraumer Zeit angebotenen eGPUs von Blackmagic sind im Apple Online Store auch nicht mehr als Zubehör für M1-Macs gelistet, wohl aber noch für Intel-Macs erhältlich – und ob derer mäßigen Grafikperformance auch sinnvoll.

Bereits im Sommer zur WWDC waren anhand der ersten Entwicklerdokumentationen zum Apple Silicon Gerüchte kursiert, Apple könnte das Thema eGPU beenden.

Doch sind die Einsteiger-Macs nur der erste Schritt in einer über Jahre gehenden Transition zu Apple Silicon, gerade im High-End scheint es unwahrscheinlich, dass Apple den Mac nicht von externen oder gar internen Lösungen mit noch weit mehr Grafikkernen und Performance unterstützen lässt. Womöglich schon der nächste SoC, der angeblich A14T heißen soll, könnte die Situation hinsichtlich Grafik und speziell eGPU sich ändern.

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