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M1-Max-Grafikkarte so schnell wie beim iMac Pro

21.10.2021 | 12:07 Uhr | Peter Müller, Halyna Kubiv

Es trudeln erste Benchmark-Ergebnisse der neuen Macbooks Pro ein, die Apple am Montag vorgestellt hat. Manches ist erstaunlich.

Erste Einträge in der Datenbank von Geekbench zeigen, dass Apple bei der Ankündigung der neuen Prozessoren M1 Pro und Max eher nicht übertrieben hat, die Chips schlagen alles, was Apple bisher anbot. Im Metal-5-Test etwa kommt der M1 Pro Max mit 64 GB Speicher auf beeindruckende 68870 Punkte , das sind im Vergleich zum AMD Radeon Pro 5300M, den Apple in das bisherige Basismodell Macbook Pro 16'' eingebaut hatte, 181 Prozent mehr. Dieser hatte im Metal-5-Test nur 42510 Punkte erreicht. Noch mehr Unterschied macht die neue GPU zu dem M1-Chip im Macbook Pro 13 Zoll aus dem vergangenen Jahr, dieses kam im vergleichbaren Test auf 20581 Punkte.

Gegenüber der bisher besten Macbook-Option, dem AMD Radeon Pro 5600MM sind das immer noch um 62 Prozent besser. Der mittlerweile aus dem Angebot genommene iMac Pro mit seiner AMD Radeon Pro Vega 56 GPU war nicht besser als das heutige Macbook Pro mit M1 Max.

Apple lässt seinen Mac Pro mit den Radeon Pro W6800X von AMD konfigurieren, diese finden sich mit ca. 160.000 Punkten auf den Top-Positionen der Metal-Benchmarks von Geekbench 5 . Allerdings ist der Weg zu den vergleichbaren Grafikkarten wie Apples in M1 Max ein kurzer – die Grafikkarten mit 70.000 bis 60.000 Punkten bei Metal Score finden sich bereits an den Positionen 12 bis 20 in der Geekbench-Liste. 

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