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Mac-OS X optimieren

27.04.2001 | 00:00 Uhr |

Mac-OS X ist längst noch nicht perfekt, Anwender vermissen vor allem Treiber aller Art. Doch schon jetzt lässt sich das Betriebssystem der nächsten Generation mit einfachen Kniffen beschleunigen.

Kurz nach dem Erscheinen von Mac-OS X kursierten im Web bereits die ersten Tuning-Tipps. Um das Betriebssystem zu beschleunigen, rieten einige Experten, in die Shell einfach die Zeichenkombination "sudo update_prebinding -root /" einzugeben. Das sollte Mac-OS X irgendwie beschleunigen. Was genau passiert aber bei diesem Befehl? Nähere Auskunft gibt hier das integrierte Handbuch der Shell. Um diese sogenannten Man-Pages aufzurufen, gibt man bei Unix-Systemen den Befehl ein, den man erklärt haben will und setzt davor den Befehl "man". Für dieses Tuningsystem ist das folglich der Befehl "man update_prebinding". Drückt man nach dieser Befehlskette die Enter-Taste erscheint im Fenster der Shell die Handbuchseite, die den Befehl erklärt. Wie am unteren Rand der Shell zu erkennen ist, wird nur ein Prozentsatz des Handbuchs angezeigt.mit der Enter-Taste blättert man weiter.

Was bedeutet nun der Befehl? Prebinding bedeutet, daß alle Verknüpfungen mit Systemdateien, die für einen Programmstart notwendig sind aktualisiert werden. Das ist eigentlich genau das, was passiert wenn während der Installation eines Programmes die Beschreibung erscheint "System optimieren". Hat man nun viele neue Programme installiert, kann diese Befehl wirklich die Startvorgänge eines Programmes beschleunigen. Wirklich merkbare Beschleunigungen konnten wir aber bei ersten Tests nicht erkennen.

Ist einem die Shell suspekt, was bei dem Schaden, den man anrichten kann auch berechtigt ist, kann man inzwischen auch auf kleine Hilfsprogramme ausweichen. Für genau diesen beschriebenen Befehl gibt es etwa das Programm xoptimizer von Codefab .

Stephan Wiesend

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