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Mac Pro

05.01.2009 | 11:09 Uhr |

Mac Pro

Die neue Serverplattform Tylersburg soll besonders in der Speicherbandbreite erheblich mehr Leistung bringen. Apple wird Tylersburg vermutlich im Mac Pro und im Xserve einsetzen.
Vergrößern Die neue Serverplattform Tylersburg soll besonders in der Speicherbandbreite erheblich mehr Leistung bringen. Apple wird Tylersburg vermutlich im Mac Pro und im Xserve einsetzen.

Derzeit gibt es nur eine Desktop-Reihe des Core i7 mit dem Code-namen "Bloomfield" auf dem Markt. Es ist unwahrscheinlich, dass Apple diesen Chip einsetzen wird, denn traditionell nutzt Apple Server-CPUs für den Mac Pro. Der Grund: Mit Bloomfield lässt sich kein 8-Kern-Mac-Pro entwickeln, da der Chip nicht Multi-CPU-fähig ist. Ein Mac Pro auf Bloomfield-Basis hätte also maximal vier Rechenkerne. Alle Mac-Pro-Modelle arbeiten aber jetzt schon mit acht Kernen. Apple muss also auf die Zwei-Chip-Varianten der neuen CPUs warten, die bereits unter dem Codenamen Gainestown angekündigt sind. Die passende Plattform dazu hat Intel unter dem Codenamen Tylersburg angekündigt. Vermutlich Ende des ersten Quartals 2009 werden Chips und Plattform den Markt erreichen. Im April oder Mai 2009 dürfte man dann mit neuen Mac-Pro-Modellen auf Nehalem-Basis rechnen. Bei der Gelegenheit wird Apple auch die Grafikkarten aktualisieren und schnellere Modelle anbieten, die zudem mit einem Display-Port-Anschluss ausgestattet sind. Dann wird man auch das aktuelle LED-Cinema-Display am Mac Pro betreiben können.

Eventuell wird Apple später im Jahr den ersten Achtkern-Chip von Intel einsetzen (Codename Beckton). Damit wäre ein 16-Kern-Mac im Bereich des Möglichen.

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