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Macbook Air M1 schlägt auch mit Rosetta 2 alle Intel-Macs

16.11.2020 | 09:12 Uhr | Peter Müller

Erste Benchmarks hatten bereits die Power des neuen M1-SoC gezeigt, letztlich kommt es aber auf die Software an. Doch auch für Intel optimierte Programme dürften die neuen Apple-Silicon-Macs nicht wesentlich ausbremsen.

Sicher, die M1-Macs sind schnell, mit Software, die speziell auf sie abgestimmt sind. Erste Benchmarks von Macbook Air M1 und Konsorten bestätigen einigermaßen Apples Aussagen wie "3x so schnell" oder "Schneller als 98 Prozent der Windows-Notebooks".

Wie verhalten sie sich aber mit alten Programmen, die ja noch eine Weile auf den neuen Maschinen laufen werden und auf Rosetta 2 angewiesen sind? Erste auf Geekbench aufgetauchte Benchmarks lassen erwarten, dass das Problem mit der Geschwindigkeit kein großes sein wird. Denn der M1 auf einem Macbook Air mit 8 GB erreicht im Sigle-Core-Test 1313 Punkte und im Multi-Core-Benchmark 5.888 Punkte. Das sind immerhin 78 bis 79 Prozent der Werte, die ein nativer Geekbench erreicht, aber zumindest im Single Core deutlich bessere Ergebnisse als alle Intel-Macs, einschließlich des erst im Sommer herausgekommenen 27-Zoll-iMacs mit Core i9 und einer Taktrate von 3,6 GHz.

Sogar den Mac Pro von 2019 mit Intel-Xeon-CPU mit 3,3 GHz schlägt das Macbook Air M1 im Single-Core-Benchmark noch deutlich, selbst mit Rosetta 2. Doch die 16 Kerne des Server-Prozessors sprechen eine deutliche Sprache mit ihren 14410 Punkten im Multi-Core-Test .

Benchmarks
Vergrößern Benchmarks
© Geekbench

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