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Macbook Air treibt Apples Mac-Verkäufe an

03.11.2021 | 14:15 Uhr | Halyna Kubiv

Vor kurzem hat Apple seine Rekordergebnisse aus dem dritten Quartal 2021 präsentiert, die Mac-Sparte hat nicht schlecht abgeschnitten.

Laut Apples Quartalsergebnissen wuchs die Mac-Sparte des Unternehmens um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr, mit den Desktops und Notebooks hat Cupertino 9,2 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Strategy Analytics, eine Marktforschungsfirma, hat sich nun den Gesamtmarkt für Notebooks angeschaut (via 9to5mac ). Demnach konnte sich Apple auf dem vierten Platz der größten Notebook-Hersteller behaupten, die Macbooks (in jeder Ausprägung) kommen nun auf zehn Prozent des gesamten Marktes. Laut Strategy Analytics konnte Apple im vergangenen Quartal 6,5 Millionen Macbooks vertreiben, knapp zehn Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr zu der gleichen Zeit. 

Premiumsegment legt zu

Die Marktforschungsfirma glaubt im vergangenen Quartal einen Trend zu den eher teureren Premium-Geräten festmachen zu können, denn neben den Macbooks Air wurden verstärkt die Gaming-Laptops nachgefragt. Hingegen hatte sich die Nachfrage nach billigeren Chromebooks verlangsamt. Die Ausgaben für Schule und Uni haben anderen Prioritäten gewichen, schließlich konnten Menschen 2021 mehr reisen. Dazu gab es, unter anderem auch bei Apple, gute Angebote im Rahmen der Rabattaktionen "Back to School" oder "Back to University". Das Macbook Air hat sich wohl deswegen so zahlreich verkauft, weil Apple es in den USA unter der magischen Grenze von 999 US-Dollar verkauft, für Studierende kostet der Rechner noch ein Stück weniger. Zudem gab es in diesem Jahr recht wenige Gerüchte, dass Apple das Air auf der Keynote im Oktober aktualisieren kann. Im vergangenen Jahr rumorte es seit der WWDC 2020, dass Apple seine Einstiegs-Macs mit dem neuen Apple Silicon herausbringen wird. 

Ein weiterer Grund für gestiegene Nachfrage für Premium-Laptops waren wohl die Rückkehrer ins Büro, nicht wenige wollten ihre Arbeitsrechner nach anderthalb Jahren Pause aktualisieren. Laut Analysten würde der Markt noch schneller wachsen, wäre da nicht die Halbleiter-Krise, die die Lieferungen beschränkt hat. 

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