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Macbook-M1-Nutzer beklagen zufällig gesprungene Displays

04.08.2021 | 17:40 Uhr | Halyna Kubiv

Offenbar sind Bildschirme einiger M1-Macbooks recht empfindlich. Mehrere Nutzer berichten, die würden ohne ihr Zutun Risse bilden.

9to5mac hat entdeckt , dass sich recht viele Käufer der Macbooks mit dem M1-Chip über gesprungene Displays beschweren. Nach überwiegenden Berichten entstehen die Risse im geschlossenen Zustand: Zugemacht hätten sie noch den heilen Bildschirm, aufgemacht nach einigen Stunden hatten sich Sprünge präsentiert. Apple Mitarbeiter in diversen Ländern hatten der Erzählung nicht geglaubt, die Kunden zahlten um die 450 US-Dollar.

Die Berichte im Netz beschränken sich nicht auf die eine Diskussion , die 9to5Mac zitiert. Es gibt vereinzelte Klagen darüber auf Reddit ( 1 , 2 ) und weitere Diskussion-Beiträge in Apple Foren ( 1 , 2 , 3 ). Auffallend dabei ist, dass in den meisten Beiträgen die Macbooks Air betroffen sind. Einige der Nutzer haben zugegeben, dass in der Tastatur sich etwas wie Staub oder etwas größere Körner befunden hat. Andere spekulieren dagegen, dass die Bildschirmrahmen den Druck erzeugen, so dass die Bildschirme darunter brechen.

Über ähnliche Probleme haben übrigens vor drei Jahren einige Käufer des iPhones X geklagt : Das Glas im Kameramodul bildete plötzlich Risse, obwohl das Gerät nie auf den Boden gefallen war.

Update vom 4. August:

Uns hat ein Brief anonymer Nutzerin erreicht, die vergleichbare Probleme mit ihrem Macbook Air M1 gehabt hat. Falls diese Problembeschreibung auf Sie ebenfalls zutrifft, bitten wir Sie über die Feedback-Funktion an Ende des Artikels uns zu kontaktieren.

Sehr geehrte Redaktion, auch ich gehöre zu den Käufern, deren Display des neuen Macbooks Air M1 über Nacht gesprungen war. Mein Macbook stand auf meinem Schreibtisch. Es wurde nicht getragen, war weder hingefallen, noch hatte ich ein Kabel beim Zuklappen eingeklemmt. Ich hatte es im Dezember erworben, der Riss trat im April auf. Der Apple Service /einer deutschen Stadt/ sagte mir, sie würden es einschicken. Apple würde entscheiden, ob dies ein Kulanzfall sei.

Ich bekam dann einen Kostenvoranschlag von 512,00 € und die Nachricht, es sei ein weiterer Displayschaden vorhanden, den Apple in /der gleichen Stadt/ nicht aufgeführt hätte. Daraufhin bat ich um Rücksendung und wandte mich an einen Apple Dienstleister in Düsseldorf. Der Riss auf dem Display, der zuvor kaum sichtbar war, war nun deutlich größer. Auch hier wurde mir mitgeteilt, es sei Eigenverschulden, und so ließ ich schließlich das Display für 512,00 € ersetzen.

Zuvor hatte ich beim Apple Service angerufen und nachgefragt, ob dieses Problem bekannt sei, denn ich konnte mir nicht erklären, warum mein Bildschirm ohne vorherige Probleme Streifen am Rand zeigte – ein Riss war für mich zunächst nicht einmal sichtbar.

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