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Macbook Pro 13" 2020: Was dem Rechner noch fehlt

06.05.2020 | 13:29 Uhr | Stephan Wiesend

Das neue Macbook Pro 13-Zoll ist erschienen, geboten werden eine neue Tastatur und schnellere Prozessoren.

Überraschend hat Apple diesen Montag ein neues Macbook Pro prĂ€sentiert. Das neue Macbook Pro 13-Zoll erhĂ€lt als wichtige Neuerung die von Macbook Pro 16-Zoll und Macbook Air bekannte Scherentastatur und weitere Verbesserungen. Abgesehen von der neuen Tastatur gleicht es optisch der VorgĂ€ngergeneration, zusĂ€tzlich zum neuen Magic Keyboard bekam es aber auch neue Prozessoren. Allerdings gilt dies nur fĂŒr die teureren Modelle der Serie: Apple trennt nĂ€mlich weiterhin die Macbook Pro in zwei Serien auf. Die Einstiegsmodelle bieten weiterhin nur CPUs der 8. Generation. Beide erhalten die neue Scheren-Tastatur, die gĂŒnstigeren aber langsamere CPUs und nur zwei Thunderbolt-AnschlĂŒsse.

Was dem neuen Macbook Pro 13" noch fehlt

Wichtigste Neurung ist das neue Magic Keyboard mit Scheren-Mechanik.
VergrĂ¶ĂŸern Wichtigste Neurung ist das neue Magic Keyboard mit Scheren-Mechanik.
© Apple

Die Top-Modelle erhalten Quad-Core-Prozessoren von Intels zehnter Generation, die vor allem bessere Grafikleistung bieten sollen. GegenĂŒber der VorgĂ€ngergeneration soll die Grafikleistung der Iris Graphics um bis zu 80 Prozent gestiegen sein, erstmals wird von den Top-Modellen auch Apples neuer 6K-Display unterstĂŒtzt. Neu ist ebenso schnellerer Arbeitsspeicher mit 3733 MHz. Erstmals können 32 GB Speicher bestellt werden, Standardausstattung sind jetzt 16 GB RAM und 512 GB SSD-Speicher. Das kleinste Modell der Einstiegsserie bietet 256 GB Speicher und 8 GB RAM.

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Wie beim VorgĂ€nger betrĂ€gt das Gewicht 1,36 kg, die Farben Silber und Spacegrau stehen zur Wahl. Geboten werden außerdem der T2-Chip, ein Display mit 500 Nits Helligkeit und UnterstĂŒtzung des P3-Farbraums. True Tone wird unterstĂŒtzt.

ErhĂ€ltlich ist das neue Macbook Pro zu Preisen ab 1499 Euro, dafĂŒr erhĂ€lt man einen 1,4-GHz Quadcore i5, 8 GB RAM und 256 GB RAM. Das Einstiegsmodell der Top-Linie mit vier Thunderbolt-Ports kostet 2129 Euro und bietet einen 2,0 GHz Quadcore i5, 16 GB RAM und 512 GB SSD. Die Einstiegsmodelle sind ĂŒber den Apple Store ab 7. Mai verfĂŒgbar, die Top-Modelle ab 13. Mai.

Was dem neuen Macbook noch fehlt

Genug ist nicht genug: An der gestrigen Veröffentlichung des Macbook Pro 13'' war allenfalls der Wochentag ein wenig ĂŒberraschend, montags bringt Apple eher selten neue Hardware. Aber dass auch das kleine Pro eine Renovierung bekommen wĂŒrde, ahnte man an sich seit November, als das 16-Zoll-Macbook-Pro auf der BildflĂ€che erschien. Wie der große Bruder bekommt nun auch die kleinere Ausgabe die Scherentastatur mit mehr Tastenhub, mehr RAM, den doppelten SSD-Speicher zum Einstieg und bei den höheren Modellen sogar Core-Chips der zehnten Generation wie das Macbook Air aus dem MĂ€rz – das Macbook Pro 16'' rechnet noch mit CPUs der neunten Generation. Auch die Grafik wurde besser, aber schon sind wir bei den Kritikpunkten, wie sie Michael Simon auffĂŒhrt: Der Bildschirm ist der gleiche geblieben, die Rahmen wurden nicht dĂŒnner und somit wuchs das 13,3 Zoll in der Diagonale fassende Macbook Pro nicht auf die erwarteten 14 Zoll. Das High-End-Hi-Fi-System des 16-Zöllers, das vermutlich nur Neil Young nicht als hochwertig bezeichnet, fehlt dem kleinen Macbook Pro. An der Akkulaufzeit hat Apple leider auch nicht gedreht – es bleibt bei zwei USB-C-Ports bei den Einstiegsmodellen, die auch weiter mit Core-Chips der achten Generation  auskommen mĂŒssen. Mehr gibt es erst ab 2.129 Euro, was zum letzten und vielleicht entscheidenden Kritikpunkt fĂŒhrt: Der Preis. Denn der ist weiterhin hoch, vielleicht viel zu hoch. Aber das ist eine alte und immer wieder kehrende Kritik an Apple. ✉ Feedback an Macwelt.

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