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Macbook Pro: Sicherheitseinstellung deaktiviert

18.11.2016 | 13:17 Uhr |

Auf dem neuen Macbook Pro ist in manchen Fällen eine wichtige Sicherheitseinstellung des Systems ausgeschaltet.

Seit OS X El Capitan gibt es auf jedem Mac eine Sicherheitsmaßnahme mit der Bezeichnung System Integrity Protection (SIP) . Diese sorgt durch eine spezielle Kennzeichnung von Systemdateien und Ordnern dafür, dass diese nur von speziell von Apple signierter Software geändert werden können und diese so vor Veränderungen durch andere Software schützt. Auch alle Systemprozesse, die von diesen Systemdateien gestartet werden, sind dann durch eine spezielle Kennzeichnung gegen Veränderungen geschützt. Wie nun von einigen Testern der neuen Macbook-Pro-Modelle mit Touchbar festgestellt wurde, ist die System Integrity Protection auf manchen Rechnern ausgeschaltet. Man kann dies schnell mit Hilfe des Programms Terminal feststellen. Man muss dazu als Administrator am System angemeldet sein und tippt dann im Terminal folgendes ein:

csrutil status

 Als Rückmeldung sollte „System Integrity Protection status: enabled“ erfolgen. Steht dort stattdessen „disabled“, ist die Funktion deaktiviert. Man kann sie jedoch selbst aktivieren und startet dazu den Mac neu von der Wiederherstellungspartition, indem man beim Start Befehlstaste-R gedrückt hält. Dann startet man aus dem Menü „Dienstprogramme“ das Terminal und tippt diesen Befehl ein:

csrutil enable

Startet man anschließend den Mac wieder normal, ist die Schutzfunktion aktiviert, was man jedoch nochmals mit Hilfe des Terminal überprüfen sollte.

Auf einem neuen Macbook Pro mit Touchbar sollte man prüfen, ob die System Integrity Protection aktiviert ist und sie gegebenenfalls einschalten.
Vergrößern Auf einem neuen Macbook Pro mit Touchbar sollte man prüfen, ob die System Integrity Protection aktiviert ist und sie gegebenenfalls einschalten.
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