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Macbook Pro lässt die Wahl

20.06.2006 | 13:44 Uhr |

Macbook Pro lässt die Wahl

Glänzend oder matt: Beim Macbook Pro hat der Kunde die Wahlfreiheit
Vergrößern Glänzend oder matt: Beim Macbook Pro hat der Kunde die Wahlfreiheit

Die Pragmatiker dürften sich aber durchsetzen. So wie der freie Journalist Stephan Wiesend, der Mac-Themen bearbeitet. Eine einzelne Lichtquelle im Raum störe schon und spiegele sich auf dem Display, berichtet Wiesend von den Erfahrungen mit seinem neuen Macbook. „Aber insgesamt sind die neuen Panels ein guter Kompromiss zwischen Brillianz, Leuchtkraft und Reflexion.“

Der anfängliche Glaubenskrieg zwischen „glänzend“ oder „matt“ wird so zu einer Geschmackssache. Den Mac-Käufern bleibt ohnehin wenig übrig. Beim High-End-Modell Macbook Pro kann man noch zwischen einem matten und hochglänzenden Display wählen, die Consumer-Modelle liefert Apple hingegen ausschließlich mit den „Glossies“ aus. Das deutlich teuere Macbook Pro dürfte für viele Anwender aber keine Alternative sein.

Immerhin, der Streit um die Hochglanz-Panels hat gezeigt, dass Mac-Anwender immer noch mehr an Design-Fragen als an technischen Details interessiert sind. Während die neuen Displays nämlich viele Gemüter in der Mac-Gemeinde erhitzt haben, sind andere Schwachstellen der neuen Mobil-Rechner von Apple überhaupt nicht diskutiert worden. Denn die eingebauten Festplatten mit Transferraten unter 30 Megabyte pro Sekunde und die DVD-Brenner ohne Double-Layer-Unterstützung sind nicht das, was man sich von einem Marken-Rechner erhoffen könnte. Aber: Anders als die Displays stechen interne Komponenten nicht ins Auge.

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