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Macbooks: Kritik von Greenpeace und Analysten

31.12.2008 | 07:47 Uhr | Peter Müller

Macbooks: Kritik von Greenpeace und Analysten

Apple hat sich mit den neuen Macbooks bemüht, an den Kritikpunkten von Greenpeace zu arbeiten. Den Umweltschützern reicht dies jedoch nicht. Apple hebt gerne hervor, dass die neuen Macbooks besonders umweltfreundlich in der Herstellung und bei der Verwertung sind. Die Umweltschützer von Greenpeace, die den Mac-Hersteller in den letzten Jahren gerne kritisiert haben, sind aber trotz dieser Bemühungen nicht zufrieden : Apples Notebooks hätten sich zwar definitiv verbessert. Allerdings habe Cupertino noch nicht alle giftigen Materialien in den Macbooks eliminiert. Polyvinyl Chlorid sei beispielsweise zwar nicht mehr in den Rechnern selbst, aber immer noch im Netzgerät vorhanden, so Greenpeace.

Die neuen Macbooks sind edel und gut ausgestattet - aber auch zu teuer: Dieser Meinung sind einige Analysten, die befürchten, Apple könnte durch die Kombination aus hohen Preisen und der US-Konsumflaute Absatzprobleme bekommen.

Während die Analysten von Piper Jaffray und UBS Apple vor allem wegen des reduzierten Preise für das weiße Macbook loben, halten Analysten von Think Panmure und Endpoint Technologies das Gesamtangebot für zu teuer, berichtet MacNN. Vijay Rakesh von Thin Panmure meint, die Preissenkungen für das weiße Macbook und das SSD-Macbook-Air würden nicht ausreichen, um Kunden zu gewinnen. Apple werde in der Rezession aufgrund seiner hohen Preise stark unter Druck geraten.

Apple schade sich mit den hohen Preisen für Mobilrechner selbst, kommentiert Roger Kay von Endpoint: "Eine Menge Leute werden sich im Apple Store umsehen, und dann mit einem iPod Nano oder iPod Shuffle den Laden verlassen," befürchtet der Analyst. Mehr als günstige iPods würden sich Kunden in diesem Jahr nicht eisten wollen. Rakesh sieht dramatische Einbußen hingegen im Bildungsmarkt, in dem Apple nach eigenen Angaben wieder Dell überholt und einen Marktanteil von 39 Prozent erreicht habe. Die Budgets öffentlicher Schulen würden für die Neuanschaffung von Macbooks nicht ausreichen, befürchtet Rakesh, Apple könne seine Positon wieder verlieren.

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