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Macgiro 11: Fit für Big Sur und Rechnungsscan

15.01.2021 | 15:03 Uhr | Thomas Hartmann

Macgiro 11 wurde für macOS 11 optimiert und bietet native Unterstützung des neuen M1-Prozessors. Dazu kommt die Möglichkeit, Rechnungen auch übers iPhone einzulesen.

Macgiro ist ein Programm zur umfassenden Verwaltung von Bankvorgängen im Homebanking und für Firmen. Einen Überblick über die grundlegenden Funktionen der Software erhält man auf der Homepage des Entwicklers Med-i-bit . Zuletzt hatten wir eine ältere Version im Test vorgestellt .

Nun hat sich Macgiro fit gemacht für die aktuellsten Ansprüche und wurde für macOS 11 Big Sur sowie für die neuen Macs mit M1-Prozessor optimiert. Außerdem findet nun optional der Dunkelmodus Unterstützung.

Interessant ist die neue Möglichkeit, Rechnungen ohne manuelle Eingabe direkt in einen digitalen Überweisungsträger mit IBAN, Betrag und Betreff sowie anderen Details einzubringen. Dies klappt etwa, indem man Macgiro 11 eine digital vorliegende Rechnung (PDF) einlesen lässt, einen QR-Rechnungscode scannt – was auch mit einem über WLAN verbundenen iPhone oder iPad funktioniert. Oder man fotografiert auf diese Weise eine Papierrechnung direkt aus Macgiro heraus ebenfalls mit dem iOS-Gerät und dessen Scanfunktion. Selbstverständlich sollte man die Eingaben anschließend prüfen, sie lassen sich direkt per Tastatur korrigieren.

Wir haben das mit Macgiro 11 Light ein paar mal selbst ausprobiert, und es klappt in den meisten Fällen erstaunlich gut. Das besonders Schöne daran ist, wie es vom Entwickler heißt:

"Das bedeutet bei uns aber natürlich nicht, dass wir Ihre Rechnung an einen Server schicken, wo das Bild ausgewertet und das Ergebnis zurückgeschickt wird. Die gesamte Auswertung geschieht auf Ihrem Mac, es werden keinerlei Daten über bearbeitete Rechnungen irgendwohin übertragen!"

Insofern kann man sicher sein, dass niemand mitliest, welche Überweisungen wir wann und für wen vornehmen und in welcher Höhe.

Zu den weiteren Neuerungen gehört die Anpassung der Navigationsleiste gemäß den Systemeinstellungen. Buchungen und der Zahlungsverkehr werden erweitert und übersichtlicher gemacht. So etwa die Option, per HBCI Zahlungsverkehrsdateien freizugeben. Ein Überblick über alle Neuerungen findet sich hier .

Macgiro 11 läuft laut Entwickler auf allen Macs mit 64-Bit Intel- oder M1-Prozessor ab macOS 10.9, einschließlich macOS 11.

Eine Vollversion von Macgiro 11 kostet im Download 119 Euro, inklusive RFID-Chipkartenlesegerät werden 179 Euro fällig. Für die Light-Version zahlt man ebenfalls ohne Chipkartenlesegerät 39 Euro. Zusätzliche Eigenkonten hierfür – nur eins ist bei Light im Preis enthalten – müssen extra bezahlt werden und kosten jeweils 15 Euro. Über weitere Preise auch für Updates informiert diese Website . Die Unterschiede zwischen Macgiro in vollem Umfang und der Light-Version findet man hier .

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