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Apple-Heads, 1.12.: Steve Jobs - die iKone

01.12.2012 | 00:01 Uhr |

Apple ist Steve Jobs – Steve Jobs ist Apple. Das galt bis zum Tod des Mitbegründers, das Leben des Unternehmens geht weiter. Eine Erinnerung.

„Meine größte Errungenschaft war kein Produkt, sondern dass ich eine Firma wie Apple geschaffen habe,“ diktierte Steve Jobs wenige Wochen vor seinem Tod sinngemäß seinem Biographen Walter Isaacson, der Steve Jobs' eigene Gedanken als Nachwort unter der Kapitelüberschrift „One more thing...“ setzte. Steve Jobs setzte darin der Hoffnung Ausdruck, dass es ihm gelungen sei, aus Apple nachhaltig eine Firma zu formen, in denen die besten Köpfe um die besten Innovationen ringen. Nicht zuletzt Investoren sollten sich durch diese Worte beruhigt fühlen, in den langen Jahren der Krankheit von Steve Jobs sorgten immer wieder Fragen wie „Was wäre Apple ohne Steve Jobs?“ für Nervosität an den Börsen.

Die Frage ist gleichwohl berechtigt und wird sich erst in einigen Jahren beantworten lassen. Zu sehr waren die Produkte, die nach Steve Jobs’ Tod auf den Markt gekommen waren, noch von seinen Visionen bestimmt. Erst mit dem iPad Mini brachte Apple erstmals ein Gerät, das Steve Jobs zu Lebzeiten abgelehnt hatte. Doch wer weiß, ob Jobs nicht heute anders über 7-Zoll-Tablets denken würde, die er vor wenigen Jahren noch als chancenlos abgekanzelt hatte. Die bisherigen Verkaufszahlen weisen darauf hin, dass Apple erneut einen neuen Markt definiert hat.

Apple hat sich fraglos seit dem Tod von Steve Jobs gewandelt. Undenkbar, dass sich Jobs in einem offenen Brief für eine Software entschuldigt hätte, die noch nicht ausgereift ist. Kaum vorstellbar auch, dass Jobs höchstpersönlich die Produktionsbedingungen bei den chinesischen Zulieferern in Augenschein genommen hätte. Und niemals hätte Jobs Aktionären eine Dividende gewährt , Anleger sollten gefälligst mit dem Wertzuwachs ihres Aktiendepots zufrieden sein. Dennoch ist sich das Unternehmen treu geblieben. Die Produktvorstellungen gleichen nach wie vor einem religiösen Hochamt , das Schweigen über Produkte und Strategien bleibt eisern.  Ebenso der stete Wandel: Samsung, über Jahre hinweg einer der wichtigsten Zulieferer, zeigt Apple nun die kalte Schulter, wenn auch aus anderen Gründen, als es 2005 mit IBM geschah, als Apple sich für Intel-Chips als Prozessoren für Macs entschieden hat.

Jobs lebt in Apple weiter, anders als bei seinem Ausscheiden 1985 hatte er eine überdauernde Unternehmenskultur schaffen können. Die heute handelnden Personen hat er meist selbst geheuert und wenn man seiner Philosophie glauben darf, dürften sie ihre Jobs sogar besser machen als Jobs. Denn Steve Jobs war davon überzeugt, dass Spitzenleute noch bessere Leute heuern, während mittelmäßige Manager sich lieber mit schlechteren Leuten umgeben, um selbst glänzen zu können. („ A-people hire A+-people, B-people hire C-people“). Insofern dürfen wir gespannt sein, wem wir auf unserer Reise durch den Adventskalender 2012 noch so allem begegnen …

Zum Auftakt erst einmal eine leichte Frage. Dass neben Steve Jobs auch Steve Wozniak Apple gegründet hat, dürfte bekannt sein. Wie aber hieß der dritte Gründer?

  1. John Cooper

  2. Ronald Wayne

  3. Garry Reagan

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