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Apple-Heads, 10.12.: Peter Oppenheimer - der Herr der Zahlen

10.12.2012 | 00:05 Uhr |

Seit er im Amt ist, hatte Finanzchef Peter Oppenheimer immer glänzende Zahlen zu berichten. Das könnte sich bald ändern, fürchten Skeptiker

Peter Oppenheimer ist bei Apple der Mann der Zahlen und hat nur vier Auftritte pro Jahr. Diese hatten es aber in sich, seit er von Fred Anderson den Job des Chief Financial Officer (CFO) übernommen hat. Dieser schied zum 1. Juni 2004 aus und ging in den Ruhestand, als Apples Optionsaffäre gerade ihren Anfang nahm . Oppenheimer war in Sachen Finanzen als Chef-Controller die Nummer zwei des Unternehmens, dem er im Jahr 1996 beigetreten war. Schon die erste Bilanz, die Oppenheimer in seiner neuen Funktion vorlegen durfte, wies erfreuliche Zahlen auf. Apple setzte im dritten Quartal 2003/2004 zwei Milliarden US-Dollar um , der Gewinn verdreifachte sich auf 61 Millionen US-Dollar. Heute würde Apple das einen mäßig erfolgreichen Dienstag nennen. Die Apple-Aktie stand seinerzeit bei 15 US-Dollar, den Aktiensplit von 2005 eingerechnet.

Lösung vom 9. Dezember

Der nur mäßig erfolgreiche Computer von NeXT nannte sich Cube - und erlebte in Form des Power Mac G4 Cube im Sommer 2001 bei Apple seine Wiederauferstehung. Besonders erfolgreich war die Form auch dann nicht.

Mit den Erfolgen sind aber auch die Erwartungen größer geworden. Obwohl Oppenheimer bislang noch bei jeder Bilanzpressekonferenz für das darauf folgende Quartal zurückhaltende Zahlen prognostizierte, die Apple stets übertraf, erwartete Wall Street immer noch mehr. So konnte Macwelt.de viermal in Folge titeln: „ Apple bilanziert Rekordquartal – Ausblick enttäuscht“ .

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In den letzten beiden Fiskaljahren war es Apple jedoch immer wieder gelungen, selbst die optimistischsten Analysten positiv zu überraschen, nur in den letzten beiden Quartalen nicht. So fiel ab Mitte Oktober der Kurs der Apple-Aktie deutlich, Lieferengpässe für iPhone 5 und iPad Mini, ein verzögert ausgelieferter iMac und der Umbau an der Konzernspitze ließen Anleger zweifeln, so mancher nahm aber auch seine Gewinne mit, bevor Steuererhöhungen drohen .

Es wird nicht zuletzt an Oppenheimer liegen, die Anleger wieder zu beruhigen, indem er die Barreserven des Konzerns umsichtig verwaltet. So zahlt Apple nun erstmals seit Mitte der Neunziger wieder Dividenden aus und kauft im großen Stil Aktien zurück. Und um den 22. Januar 2013 herum darf Oppenheimer wieder eine Rekordbilanz vorlegen, soviel scheint sicher. Die Reaktion von Wall Street ist hingegen unvorhersehbar.

Die heutige Frage

Der Name Oppenheimer ist Physikern und Historikern vor allem wegen des Leiters des Manhattan-Projekts geläufig. Robert Oppenheimer hatte sich nach dem Abwurf der Atombombe von diesem Projekt distanziert. Welcher Physiker galt danach als sein großer Gegenspieler, der entscheidende Beiträge für die Entwicklung der Wasserstoffbombe lieferte?

  1. Albert Einstein

  2. Edward Teller

  3. Leó Szilárd

 Wenn Sie die Antwort wissen, tragen Sie diese in unser Gewinnspielformular ein , das am 10.12. bis um 23.59 Uhr geöffnet ist.

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