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Macwelt Replay 31/04

01.08.2004 | 16:00 Uhr | Peter Müller, Stephan Wiesend, Thomas Hartmann, Stephan Wiesend

Macwelt Replay 31/04

Der spielerische Wochenrückblick

ASH bringt "Medal of Honor: Call of Duty" auf den Mac - Demo ab sofort verfügbar

Der Publisher Application Systems Heidelberg bringt die neue Folge der Weltkriegs-II-Simulation "Medal of Honor: Call of Duty" auf den Mac. Fans von realistischen Kriegssimulationen müssen sich jedoch noch bis April 2005 gedulden, bis sie die neue Folge kaufen können - eine spielbare demo beitet ASH jedoch ab sofort auf seiner Website an. "Call of Duty" verspricht gegenüber Vorgängern aus der Medal-of-Honor-Reihe zahlreiche Verbesserungen, etwa einen komplexen Mehrspielermodus. Unsere Schwesterzeitschrift Gamestar etwa urteilte über den Shooter: " Selten saß ich bei einem Ego-Shooter mit derart blanken Nerven vor dem Monitor wie bei Call of Duty - zumindest in den 17 spannenden Missionen. Da hatte ich wirklich das Gefühl, mitten drin in der Action zu stecken. Um mich herum tauchen ständig neue Gegner auf, Panzer rumpeln heran, Freund und Feind brüllen Befehle. Und dann gibt's zwischendurch einen weniger hektischen, aber genauso packenden Einzelkämpfer-Level oder den kurzweiligen Höllenritt im computergesteuerten Auto. Und obwohl ich einige Szenen durchaus makaber finde: Mir gefällt's!"
Call of Duty wird voraussichtlich 50 Euro kosten und Mac-OS X 10.2.8 oder höher voraussetzen. In der Zwischenzeit liefert ASH die Erweiterung "Break Through" für "Medal of Honor: Allied Assault" zum Preis von 30 Euro aus. (pm)

Abenteuerspiel für Kinder: Albert und der verschwundene Tempel

Der Aachener Spielepublisher und Distributor Modern Games bringt derzeit sein zweites Albert-Spiel auf den Markt. Während "Albert und die verschwundene Spielzeugkiste" sich eher an kleinere Mac-Spieler richtet, soll das neue "Albert und der verschwundene Tempel" auch größere Kinder an den Bildschirm fesseln. Das Adventure spielt in Peru, wo auf den Spuren von Albert bizarre Kreaturen gerettet werden müssen. Auf dieser Expedition voller Hindernisse gilt es Skorpionen und Piranhas die Stirn zu bieten, skurrile Inka-Flüche zu überwinden und seltsame Rätsel zu lösen. Glücklicherweise kann auch diesmal wieder auf den Mut von Chipikan, Alberts treuen Reisebegleiter, gezählt werden.
Das Spiel läuft auf PC oder einem G3-Mac ab Mac-OS 7.5.3 und kostet 25 Euro. Freigegeben ist es ab sechs Jahren, Modern Games empfiehlt es für ein Alter von 7 bis 12 Jahren. (tha)

Erweiterung für Sim City

Aspyr Media hat für den September den Expansion Pack Rush Hour für Sim City 4 angekündigt. Erbauer virtueller Städte haben damit die Gelegenheit, das Verkehrssystem ihrer Metropolis zu erweitern, etwa mit breiteren Straßen oder auf Hochtrassen geführten Zügen. Neue Missionen mit dem bezeichnenden Rubrikentitel "U-Drive-It" schicken den Spieler auf Rennen durch schmutzige Gassen und die Kanalisation auf der Jagd nach Verbrechern oder zur anderweitigen Säuberung der Stadt, was zahlreiche Bürgermeisterpunkte einzubringen verspricht. Rush Hour setzt eine Installation von Sim City unter Mac-OS X 10.2.3 oder höher voraus und soll 30 Dollar kosten. (pm)

Nintendo kann Gewinn im ersten Quartal verdoppeln

Der japanische Spielehersteller Nintendo hat dank solider Verkäufe von Videospielen und Konsolen im ersten Quartal seinen Gewinn nahezu verdoppelt. Das Nettoeinkommen des Traditionsunternehmens sprang um 98 Prozent auf 22,6 Milliarden Yen (170 Millionen Euro) von 11,5 Milliarden Yen ein Jahr zuvor, teilte Nintendo am Donnerstag in Tokio mit. Grund seien vor allem gesunkene Lagerkosten und höhere Absätze bei Spielekonsolen und Software- Titeln. Der Umsatz des Konzerns fiel um 2 Prozent auf 82,2 Milliarden Yen (ein Jahr zuvor 83,8 Milliarden Yen).
Nach weiteren Preisnachlässen konnte Nintendo das Geschäft mit seiner High-Tech-Konsole GameCube wieder ankurbeln. Das Unternehmen verkaufte im abgelaufenen Quartal 650 000 Stück verglichen mit 80 000 Stück noch ein Jahr zuvor. Der Absatz von Software stieg im entsprechenden Zeitraum um 19 Prozent auf 7,36 Millionen Stück im Vergleich zu 6,18 Millionen ein Jahr zuvor.
Vergangenen Mittwoch hatte Nintendo weitere Details seiner neuen Konsole Nintendo DS in Japan vorgestellt. Das Gerät soll Ende des Jahres in Japan und den USA auf den Markt kommen, in Europa Anfang 2005. Mit dem Nintendo DS, das über zwei Bildschirme verfügt, will das Unternehmen seine führende Marktposition bei mobilen Konsolen gegen Herausforderer Sony verteidigen. Sony plant zur selben Zeit mit dem Spielgerät PSP (Playstation Portable) in das mobile Marktsegment einzudringen. (dpa)

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