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Macworld Expo: Steve Jobs stellt iBook vor

21.07.1999 | 00:00 Uhr |

Auf der Eröffnungsrede der Macworld Expo stellte Steve Jobs den "iMac zum Mitnehmen" namens iBook vor.
Die Ausstattung kann sich sehen lassen: Ein 300 Megaherz schneller G3-Prozessor mit 512 Kilobyte großem Backside-Cache gibt den Takt an und man blickt in ein 12,1 Zoll großes TFT-Display, das 800 mal 600 Pixel darstellt. Der eingebaute Grafikchip ATI Rage Mobility nutzt 4 MB Videospeicher und stellt bei der genannten Auflösung Millionen Farben dar. Das iBook hat keinen PCI-Bus, der interne Grafikchip nutzt einen zweifachen AGP-Bus. Den 32 Megabyte großen Arbeitsspeicher kann man auf maximal 160 MB erweitern, dazu steht ein SO-DIMM-Steckplatz zu Verfügung. Auf der rechten Seite ist ein 24fach-CD-Laufwerk eingebaut, an der linken Seite befinden sich alle Schnittstellen, die das iBook bietet: 10/100BaseT-Ethernet, ein eingebautes 56KBit/s-Modem, ein Tonausgang und eine USB-Schnittstelle. Verzichten muß man auf einen PC-Karten-Steckplatz und Anschlüße für SCSI, ADB, Toneingang und Apples serielle Schnittstelle.
Etwa 6 Stunden kann man laut Apple im Batteriemodus arbeiten. Möglich macht dies eine Lithium-Ionen-Batterie mit 45 Wattstunden.
Das iBook wiegt etwa 3 Kilogramm, ist 34,4 Zentimeter Tief und 29,4 Zentimeter Breit. An der dünnsten Stelle ist das iBook 3,15 Zentimeter hoch, an der dicksten Stelle sind es 5,2 Zentimeter. Es ist in Orange und Blau zu haben.
Ab September soll man das iBook für etwa 1600 US-Dollar in USA kaufen können. In Deutschland wird es laut Stefan Heimerl, Marketing-Manager von Apple Deutschland, voraussichtlich etwa 3700 Mark kosten. Gravis bietet es bereits zum "Subskriptionspreis" mit zusätzlich 32 MB Arbeitsspeicher für 3600 Mark an.
Berichte und Bilder von der Macworld Expo in New York finden Sie bei Macwelt Online unter der Rubrik "Spezial" . mas

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