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Multitasking beim User bringt nicht immer mehr Performance

25.08.2009 | 09:52 Uhr | Thomas Hartmann

E-Mails checken, ins iPhone tippen und vielleicht noch gleichzeitig das Home-Handy am Ohr, mit Kinn und Schulter eingeklemmt, diese Art des Nutzer-Multitaskings verspricht einen enormen Zeitgewinn. Aber Forscher widersprechen.

So bestehe die Gefahr, dass man sich bei der parallelen Nutzung mehrerer Medien gleichzeitig verzettele und die Aufmerksamkeit f├╝r die einzelnen Aufgaben in Wahrheit leide, berichtet die Online-Ausgabe von Bild der Wissenschaft im Anschluss an einen Artikel der National Academy of Sciences . Demnach l├Ąsst die kognitive Kontrolle in Experimenten bei den "Multitaskern" deutlich nach, insofern sie im Vergleich zu einer Kontrollgruppe wichtige Daten und Informationen schwerer von irrelevanten unterscheiden k├Ânnen und auch leichter ablenkbar sind. Gekl├Ąrt werden m├╝sse noch, ob der Aufmerksamkeitsverlust eine Folge des Multitaskings ist, oder ob Menschen, die sich im Allgemeinen schlecht auf eine Aufgabe alleine konzentrieren k├Ânnen, quasi als Kompensation zum Multitasking neigen.

Info: Bild der Wissenschaft

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