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Mehr Formate mit Compressor

21.04.2007 | 09:00 Uhr

Mehr Formate mit Compressor

Compressor 3 verfügt über eine verbesserte Oberfläche, schnellere Rechenleistung und mehr Formate als die Vorgängerversion.
VergrĂ¶ĂŸern Compressor 3 verfĂŒgt ĂŒber eine verbesserte OberflĂ€che, schnellere Rechenleistung und mehr Formate als die VorgĂ€ngerversion.

Zu guter Letzt prĂ€sentiert sich auch der Compressor ĂŒberholt und mit einer neuen, ĂŒbersichtlicheren BenutzeroberflĂ€che und mehr Formaten ausgestattet, zum Beispiel fĂŒr Apple TV, den iPod Video oder fĂŒr Mobiltelefone. Entsprechend dem Surround-Update von Soundtrack Pro ist natĂŒrlich auch das Encoding von 5.1-Audiomaterial möglich, wobei hier ein A.Pack-Ă€hnliches Fenster zur VerfĂŒgung steht, um die Audiospuren sauber auf die sechs KanĂ€le verteilen zu können. Verbessert hat Apple im neuen Compressor die Up- und Downscale-Funktion von SD auf HD oder umgekehrt, und auch die Handhabung von Ziel-Volumen ist nun einfacher. Hierbei kann der Anwender sogar einfach per Drag-and-Drop eine Festplatte oder einen Ordner auf einen zu encodierenden Clip ziehen, um das Ergebnis spĂ€ter dort zu platzieren. Und, schlussendlich, wirbt Apple mit einer bis zu dreimal höheren Rechengeschwindigkeit von Compressor 3 gegenĂŒber der Vorversion.

Fazit

RevolutionĂ€r ist das Update von Final Cut Studio auf Version 2 sicherlich nicht. Vielmehr ist es die mehr oder minder „normale“ Evolution einer professionellen Studioumgebung im Zeichen der Zeit. Brauchbar jedoch sind die neuen Funktionen auf jeden Fall, zumal sie mitunter durchaus ĂŒberfĂ€llig sind wie im Falle eines guten Stabilisators oder der 5.1-UnterstĂŒtzung von Soundtrack. Programme wie Final Touch (jetzt Color) als kostenlose Dreingabe oder Shake als Freeware zu verteilen, ist ein gutes Zeichen dafĂŒr, dass professionelle Videobearbeitung nicht mehr zwangslĂ€ufig teuer und exklusiv sein muss. Einzig der Gedanke der effektiven und kreativen Anwendung bleibt hierbei ein wenig auf der Strecke, denn was nĂŒtzt das umfangreichste Werkzeug, wenn es kaum jemand bedienen kann? Selbst bei Motion 3 oder Soundtrack Pro 2 wird die Anwendung durch die vielen neuen Funktionen sicherlich nicht einfacher. Nicht mehr durch den Preis von Soft- und Hardware wird sich kĂŒnftig die ExklusivitĂ€t einer Produktion zeigen, sondern nur noch durch die FĂ€higkeit des jeweiligen Anwenders. Wir freuen uns auf jeden Fall ungemein auf die ersten realen Tests und lange NĂ€chte vor Final Cut Pro 6, Motion 3 und Konsorten. Final Cut Studio 2 soll laut Pressemitteilung von Apple „Anfang Juli“ fĂŒr einen Preis von rund 1300 Euro auf den Markt kommen.

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