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Microsoft einzigartig: EU verhängt Rekordbußgeld

23.12.2008 | 08:23 Uhr |

Microsoft einzigartig: EU verhängt Rekordbußgeld

Fast 900 Millionen Euro muss Microsoft als Kartellstrafe zahlen und die EU-Kommission bescheinigt dem Unternehmen aus Redmond eine Premiere: "Microsoft ist das erste Unternehmen seit Einführung der EU-Wettbewerbspolitik vor 50 Jahren, gegen das die Kommission eine Geldbuße wegen Nichteinhaltung einer Kartell-Entscheidung verhängen muss", erklärt Wettbewerbs-Kommissarin Neelie Kroes. Gefordert hatte die EU-Kommission, Microsoft müsse technische Einzelheiten anderen Herstellern preiswerter zugänglich machen, damit diese ihre Software an Windows anpassen können. Der Softwarehersteller verlangte nach Meinung der Wettbewerbshüter überzogene Lizenzgebühren, auch nach einer Anpassung der Preise im März 2007. Im Oktober 2007 lief die Frist aus, Microsoft gibt erst Mitte Februar bekannt, offener agieren zu wollen - zu spät, um die EU-Kommissare milde zu stimmen.

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