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Microsoft stichelt gegen Apple: "Ein Mac hat das nicht"

27.07.2016 | 16:17 Uhr | Thomas Hartmann

In expliziter Abgrenzung zum Mac zeigt Microsoft die Vorteile, die Windows 10 haben soll.

Vergleichende Werbung hat ohne Zweifel ihren Reiz ÔÇô ohne Scheu k├Ânnen die Anbieter genau benennen, welches Konkurrenzprodukt sie im Blick haben und welches die angeblichen eigenen Vorteile demgegen├╝ber sind. Vorteil f├╝r den Kunden: er kann dies zumindest dem Prinzip nach leichter miteinander vergleichen. In zwei flott gemachten Werbevideos pr├Ąsentiert Microsoft dementsprechend Vorz├╝ge von Windows 10, die man beim Mac in dieser Form in der Tat nicht findet. Die Website Winfuture.de hat zwei aktuelle Werbespots von Microsoft vorgestellt und kommentiert. Im ersten Video, das sich auch auf Youtube findet, zeigt ein junges Paar anhand toller Reiseziele unter anderem die M├Âglichkeit, am Dell XPS 13-Laptop direkt mit einem Touchscreen zu arbeiten und so Bilder zu scrollen oder zu vergr├Â├čern, wie man es sonst nur von einem Tablet wie dem iPad kennt. Auch die lange Akkulaufzeit und das hochwertige 13 Zoll-Display spielen eine Rolle. Besonders die M├Âglichkeit, am Display mit Ber├╝hrung der Finger zu arbeiten, wird von der Protagonistin im Video trocken kommentiert: "Ein Mac kann das nicht".

Auch im zweiten Werbespot spielt ein 13-Zoll-Ger├Ąt mit Windows 10 eine Rolle, diesmal das Convertible-Notebook Spectre x360 von HP. Hierbei steht vor allem die M├Âglichkeit im Vordergrund, nicht nur den Bildschirm so umzuklappen, dass man im Grunde ein Tablet mit 13 Zoll vor sich liegen hat, sondern auch mit einem Stylus-Pen auf dem Bildschirm komplexe und farbige Zeichnungen anzufertigen. "Fr├╝her war ich Mac-User", sagt die junge Frau. "Aber das hier ist viel besser".

Nun, Konkurrenz belebt bekanntlich das Gesch├Ąft, Kunden profitieren im optimalen Fall von besseren Funktionen aller Ger├Ąte und g├╝nstigeren Preisen. Die vorgestellten Windows-Ger├Ąte sind freilich auch nicht mehr ganz billig und schlagen jeweils mit mehr als 1000 Euro zu Buche ÔÇô f├╝r das teuerste HP Spectre x360 mit Intel Core i7-Prozessor und Intel Iris-Grafikkarte 540 muss man dann immerhin schon 1750 Euro hinlegen. Ob Touchdisplays an Laptops wirklich so komfortabel und vor allem ergonomisch sind, ist zudem ├Ąu├čerst umstritten.

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