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Millionen erlogen

19.11.1999 | 00:00 Uhr |

Wie unsere Schwester PC Welt berichtet, lassen sich im Internet offenbar mit Lügen und gezielten Falschmeldungen Millionen verdienen. Auf seiner Website berichtet das Magazin über den Fall des Filmes "The Blair Witch Project", der nächsten Donnerstag in den deutschen Kinos anläuft. Die beiden Regisseure Daniel Myrick und Ed Sanchez haben bereits ein Jahr vor der Filmpremiere in den US-Kinos im Internet eine Home page eingerichtet. Dort sponnen sie die Legende um die mysteriöse "Blair-Hexe". Sie veröffentlichten kurze, angeblich authentische Filmsequenzen, gefälschte TV-Nachrichtenbeiträge, Zeitungsartikel, Beweise, das angebliche Tagebuch der Hauptdarstellerin und selbst gefälschte Vernehmungsvideos. Dass es sich dabei um frei erfundenen Stoff handelte, ist an keiner Stelle erwähnt worden. Die perfekte Inszenierung der Pseudo-Dokumentation erzeugte aber schon lange vor dem Filmstart einen wahren "Blair-Witch"-Kult. Den ausführlichen Artikel finden Sie bei www.pcwelt.de .

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