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Mit Transactional Memory aus der Thread-Falle

07.03.2006 | 13:30 Uhr |

Mit Transactional Memory aus der Thread-Falle

Ein Beispiele gab Rattner mit der von Intel entwickelten Technologie „Transaction Memory“. Hier soll der Prozessor aktiv Probleme verhindern, die auftreten, wenn mehrere Threads auf dieselben Daten zugreifen und sie verändern. Normalerweise wird in diesem Fall der Speicherzugriff gesperrt, solang ein Thread die Daten bearbeitet, was zu einem Performanceverlust führt. Mit „Transaktional Memory“ soll der Prozessor selbst dafür sorgen, dass mehrere Threads gleichzeitig auf den Speicher zugreifen können, ohne sich gegenseitig zu blockieren.

Noch gibt es Transactional Memory nicht in einer Hardware-Lösung, Intel zeigte allerdings eine in Java programmierte Demo, die die grundsätzliche Arbeitsweise von Transactional Memory demonstriert. Dabei soll ein Leistungszuwachs um mehr als das Doppelte möglich sein. (von Christian Möller, San Francisco)

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