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Mit neuer Formel

27.03.2007 | 14:00 Uhr |

Mit neuer Formel

Geht man mal von der letzten für den Mac erhältlichen Uralt-Version Premiere 6.5 aus, so findet sich jede Menge Neuigkeiten in Premiere CS 3.

Mehr Photoshop: In Photoshop Extended ist der Import vollständiger Filme in einer Ebene möglich. Eine eigene Timeline unterstützt hierbei die Arbeit des Malens und Clonens.
Vergrößern Mehr Photoshop: In Photoshop Extended ist der Import vollständiger Filme in einer Ebene möglich. Eine eigene Timeline unterstützt hierbei die Arbeit des Malens und Clonens.

Premiere Pro CS 3 Das Programm unterstützt mittlerweile alle gängigen Formate, von DV über HDV und HDCAM bis hin zu 4K-Filmauflösung, arbeitet mit vielen bekannten Hardware-Komponenten zusammen, verfügt über ein Multicam-Editing zur Livemischung von vier Kameraaufnahmen und kommt mit einer professionellen Drei-Wege-Farbkorrektur. Verbessert hat Adobe außerdem die Handhabung von Keyframes sowie die Tonbearbeitung, die mittlerweile sogar die 5.1-Mischung zulässt. Am reizvollsten vor allem für bisherige Anwender von After Effects (AE) gestaltet sich die nahtlose Integration zwischen AE, Photoshop und Premiere, die das Drag-and-drop einzelner Clips oder ganzer Timelines von einem in das andere Programm erlaubt – ein Service, auf den Anwender von Final Cut Pro und After Effects bis heute warten oder den sie über Plug-ins teuer dazukaufen müssen.

After Effects CS 3 Professional Weniger umfangreich gestalten sich die Neuerungen von After Effects CS 3, zumal es ja hier mit After Effects 7 ein aktuelles Produkt auf dem Mac gibt. Hervorzuheben ist deswegen die neue Funktion Shape Layer, die die Gestaltung von Vektorgrafiken direkt in After Effects ermöglicht. Diese Vektorgrafiken können frei geformt, skaliert und animiert werden, was das Ausweichen auf andere Programme wie Illustrator weitestgehend überflüssig macht. Ein Tool namens „Puppet“ ermöglicht es dem Anwender, Figuren zu verzerren und zu animieren (wer kennt noch Kai Krauses Goo?), während die Ebenen in After Effects neuerdings auch Photoshop-ähnliche Ebenenstile haben können, zum Beispiel Schlagschatten, Glühen, abgeflachte Kanten oder Verlaufsüberlagerungen.

Verbessert zeigt sich die Unterstützung des Flash-Formats in After Effects sowie die Animation von Titel und Texten, die nun auch im 3D-Raum stattfinden kann. Unentschlossene finden mit „Brainstorm“ eine Bildschirmansicht, die mehrere Varianten einer Animation anzeigt, und hilft, Kompositionen weiter zu spinnen, während ein neuer „Output-Simulator“ unterschiedliche Farbräume für das Color Management darstellt. Mehr Tempo, Notizen in Form von PDFs in der Komposition sowie der optimierte Umgang mit mobilem Content über Device Central runden die Neuerungen von After Effects CS 3 ab.

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