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Mobile Macs

05.01.2009 | 11:09 Uhr |

Mobile Macs

Mit diesem mobilen Vierkern-Chip von Intel könnte Apples nächstes 17-Zoll-Macbook-Pro ausgerüstet sein.
Vergrößern Mit diesem mobilen Vierkern-Chip von Intel könnte Apples nächstes 17-Zoll-Macbook-Pro ausgerüstet sein.

Überfällig ist bereits jetzt ein neues Macbook Pro mit 17-Zoll-Bildschirm. Den neuen Unibody-Fertigungsprozess setzt Apple nur beim 13-Zoll-Macbook und beim 15-Zoll-Macbook-Pro ein. Ein 17-Zoll-Macbook-Pro, ausgerüstet mit dem Quad-Core-Chip von Intel, wird ein echtes Highlight für 2009 Man kann davon ausgehen, dass auch das 17-Zoll-Modell auf das neue Gehäusedesign umgestellt wird. Vermutlich noch im ersten Quartal 2009, damit könnte es schon zur Macworld-Expo im Januar soweit sein. Das große 17-Zoll-Gehäuse hat den Vorteil, mehr Platz für einen leistungsfähigeren Akku und für eine bessere Kühlung zu bieten. Da wird es wahrscheinlich, dass Apple den ersten mobilen Mac mit einem Vierkern-Prozessor bringt. Ein passender Chip existiert bereits, Intel hat ihn im Oktober 2008 gezeigt. Er basiert auf dem Penryn-Design, braucht aber mit 45 Watt etwa 10 Watt mehr als die bisherigen High-End-Notebook-CPUs.

Dennoch wäre ein 17-Zoll-Macbook-Pro, ausgerüstet mit dem Quad-Core-Chip von Intel und dem Nvidia-Chipsatz, wie man ihn schon vom aktuellen Macbook Pro her kennt, ein echtes Highlight für 2009. Mobile Chips auf Nehalem-Basis (Codename Clarksfield und Auburndale) wird es erst später im Jahr geben. Nehalem bringt auch eine komplette Umstellung bei der Speicheranbindung mit sich, weil der Chip den Speichercontroller gleich beinhaltet. Das bedeutete allerdings auch eine ganz neue Plattform für mobile Macs (Codename Calpella). Falls Nvidia keine Plattform für die mobilen Nehalem-Chips anbieten wird, müsste Apple sich wieder Intel zuwenden und die Calpella-Plattform einsetzen.

Das erste Notebook mit vier Prozessorkernen könnte das ausstehende 17-Zoll-Macbook-Pro sein.
Vergrößern Das erste Notebook mit vier Prozessorkernen könnte das ausstehende 17-Zoll-Macbook-Pro sein.

Vermutlich ab dem zweiten Halbjahr 2009 wird es soweit sein, dass Intel die Chips in Stückzahlen liefern kann. Bis die mobilen Macs auf Nehalem-Basis fertig entwickelt sind, dürfte es aber August oder September werden.

Macbook Air

Apples leichtester Mac, das Macbook Air wird erst gegen Herbst 2009 eine signifikante Änderung erfahren. Bis dahin sind Intels mobile Nehalem-Chips auf dem Markt fest etabliert und in hohen Stückzahlen verfügbar. Etwa im Oktober 2009 wäre ein günstiger Zeitpunkt, um das Macbook Air mit den neuen Chips auszurüsten. Gleichzeitig wird es das Multitouch-Glas-Trackpad bekommen, das man schon vom aktuellen Macbook her kennt. Ob Apple auch beim Macbook Air eine Glasscheibe vor dem Display einsetzen wird, ist jedoch fraglich. Zu fragil und zu leicht ist das Gerät - allerdings ist Apple immer für eine (Design-) Überraschung zu haben.

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