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Mobiltelefon & Co

21.06.2007 | 13:17 Uhr |

Mobiltelefon & Co

Ganz anders als bei Kameras und Camcordern sieht es bei Mobiltelefonen aus; sie haben in vielen Fällen nur Windows-Software im Lieferumfang, mit denen sich die Telefone und deren Inhalte verwalten lassen. Nokia hat bis heute noch keine Software für den Mac im Angebot, unlängst ist die deutsche Firma Novamedia mit dem Programm Fonelink in die Bresche gesprungen.

Wer allerdings etwa die Firmware seines Nokia-Handys aktualisieren will, muss weiterhin zu einem Windows-PC unter XP oder Vista greifen, das bietet auch die ansonsten ausgefeilte Novamedia-Software nicht. Der Nokia Software-Updater läuft übrigens klaglos unter Vista, XP, Boot Camp oder Parallels. Auch die im Lieferumfang anderer Mobiltelefone enthaltene Software macht am Mac unter Windows ebenso wenig Probleme wie an echten Windows-PCs.

Ebenfalls sehr verbreitet und nie mit Mac-Software ausgestattet sind Navigationssysteme für Auto, Motorrad und Wandervögel. Die im Lieferumfang enthaltene Software wird benötigt, um etwa auf mitgelieferten CDs enthaltenes Kartenmaterial auf das Navigationssystem zu übertragen. Einige Hersteller nutzen das Programm samt Internet-Verbindung des Nutzers auch, um Firmware-Updates auf die Geräte zu übertragen.

Wir haben auch bei unseren Tests mit den Programmen der wichtigsten Hersteller von Navigationsgeräten natürlich am Windows-PC keinerlei Probleme. Erfreulich, dass die Programme auch unter Boot Camp und Parallels problemlos funktionieren. Einzig die Besitzer von Geräten des Herstellers Navman müssen bei der Installation der im Lieferumfang enthaltenen Software etwas aufpassen, wenn sie unter Vista arbeiten. Der Installer versucht, das Programm „Active Sync“ mit zu installieren, was unter Vista aus Sicherheitsgründen nicht mehr erlaubt wird. Der Anwender muss stattdessen von Microsoft das Windows Mobile-Gerätecenter laden.

Fazit

Die Zusammenarbeit von Mac-OS X und Rechnern unter Windows XP und Vista läuft inzwischen fast ohne Probleme. Wer Geräte nutzt, für die es nur Windows-Programme gibt, der sollte zumindest darüber nachdenken, Windows unter Boot Camp oder Parallels zu installieren und zu nutzen. Aber auch die Integration eines vollwertigen Windows-PCs macht heute keine Probleme mehr.

Tipp: Mac-Volume unter Windows

Wer häufig an einem Windows-PC unter XP oder Vista auf Mac-Volumes zugreifen muss, für den ist das Programm Macdrice 7 von Media Four für 50 US-Dollar eine gute Lösung. Nach der Installation kann man am Windows-PC Mac-Volumes anschließen, öffnen und deren Inhalt bearbeiten.

Tipp: Der beste Massenspeicher

Beim Kauf einer Festplatte sollte man darauf achten, ein transportables, kleines Modell anzuschaffen, das ohne externes Netzteil auskommt und sowohl USB-2.0, als auch Firewire unterstützt. Sehr beliebt und robust ist das Gehäuse Momobay CX-2. Es fasst 2,5-Zoll-Festplatten, bietet beide genannten Schnittstellen und kommt ohne Netzteil aus. Für das Gehäuse sind im Fachhandel etwa 70 Euro anzulegen. Geeignete Festplatten für das Gehäuse gibt es zuhauf. Man sollte ein Modell mit mindestens 60 Gigabyte wählen, wir empfehlen ein 100-Gigabyte-Modell. Dafür sind nochmals etwa 70 Euro fällig.

Wer nur ein paar Daten transportieren will, kauft einfach einen USB-Massenspeicher-Stick. Ein Modell mit 2 Gigabyte Speicherplatz ist für etwa 20 Euro zu haben. Hier sollte man sich beim Formatieren für das MS-DOS-Format entscheiden, das Festplatten-Dienstprogramm übernimmt die Einrichtung.

Notbehelf: CUPS

Wer des Englischen mächtig ist und den Aufwand nicht scheut, kann zusätzliche Drucker unter Mac-OS X zur Arbeit überreden : Die Treiber erhält man im Internet bei Gutenprint, früher „Gimp-Print“ .

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