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NSA plant eigene Transparenzberichte

24.03.2014 | 08:45 Uhr | Denise Bergert

Im Rahmen der TED-Konferenz lieferten sich Whistleblower Edward Snowden und der stellvertretende NSA-Vorsitzende Richard Ledgett einen Schlagabtausch.

Nachdem sich Whistleblower Edward Snowden letzte Woche ├╝berraschend auf der TED-Konferenz in Vancouver zu Wort meldete, folgt nun die Antwort von NSA-Vizechef Richard Ledgett. W├Ąhrend Snowden - per Telepr├Ąsenz-Roboter live aus Russland zugeschaltet ÔÇô dazu aufrief, sich f├╝r die Freiheit des Internets einzusetzen und die ├ťberwachung durch die Geheimdienste kritisierte, versuchte Ledgett, Snowdens Argumente zu entkr├Ąften.

Nach Auffassung der NSA diene so beispielsweise die Sammlung von Verbindungsdaten sogar dem Datenschutz, anstelle ihn zu gef├Ąhrden. Da der Geheimdienst nur Metadaten erfasse, bliebe die Privatsph├Ąre der Abgeh├Ârten gewahrt, so Ledgett. Der NSA-Vizechef gab jedoch zu, dass der Aufschrei um die Snowden-Enth├╝llungen auch beim Geheimdienst geh├Ârt worden sei. Aus diesem Grund strebe die NSA k├╝nftig mehr Transparenz an.

Laut Ledgett arbeite die Beh├Ârde derzeit an einem Gesetzesentwurf f├╝r die Ver├Âffentlichung eines regelm├Ą├čigen Transparenzberichts. ├ähnlich wie Google will der Geheimdienst die ├ľffentlichkeit dabei regelm├Ą├čig ├╝ber gefundene Schwachstellen informieren. Wie transparent diese Berichte am Ende sein werden, bleibt allerdings abzuwarten.

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