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Nach iPhone 13: Auch iPhone 14 wird teurer

07.09.2021 | 09:25 Uhr | Peter Müller, Halyna Kubiv

Der größte Chip-Zulieferer von Apple erhöht seine Preise, dies wird sich auch 2022 bei der Preisgestaltung von iPhones und iPads widerspiegeln.

Das iPhone 14 könnte im nächsten Jahr erheblich mehr kosten als das kommende iPhone 13 (Alle Infos & Gerüchte) . Der Grund ist eine Preiserhöhung, die Apples Chip-Lieferant TSMC bereits Ende August angekündigt hatte und gestern bekräftigte, dies berichtet " Appleinsider " unter der Berufung auf Quellen aus der Industrie. TSMC hatte in der andauernden Chip-Krise bisher seine Preise nicht erhöht, während die Konkurrenten seit dem vierten Quartal des letzten Jahres bereits an der Preisschraube drehen. Für 7-nm-Produkte und solche in kleineren Größen will TSMC zehn Prozent mehr verlangen, für 16-nm-Chips und größer sollen die Preise gar um bis zu 20 Prozent steigen. Kunden können aber noch ihre Verträge neu verhandeln, bevor die Preissteigerungen im Oktober in Kraft treten. Apple könnte mit seiner Marktmacht vermutlich eine geringere Preissteigerung durchsetzen, der iPhone-Hersteller dürfte der größte Kunde von TSMC sein.

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TSMC ist nach Angaben von "Appleinsider" ein Premium-Hersteller, der Lieferant verlangt nach Angaben von "Appleinsider" knapp 20 Prozent mehr als die Konkurrenz, durch diesen Preisunterschied konnte TSMC die Anpassungen verschieben. Gründe für die Preiserhöhungen in der Chip-Industrie sind divers, werden aber direkt oder indirekt durch die Covid-19-Pandemie verursacht. Die strengeren Hygieneregeln verlangen zusätzliche Ausrüstung der Mitarbeiter und Produktionslinien wie Mund-Nasen-Schutz, Desinfektionsmittel, häufigere Reinigungen etc. Zudem wachsen seit einiger Zeit Preise auf Rohstoffe. Geänderte Sprit- und Gas-Preise treiben wiederum Logistikkosten in die Höhe, denn ein iPhone, genauer genommen seine Bestandteile, reist einmal um die Welt, bis es an den Endkäufer gelangt .

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