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Nachbearbeitung schwer gemacht

14.02.2009 | 00:00 Uhr

Nachbearbeitung schwer gemacht

Wie bisher hat man in iWeb 09 die Möglichkeit, die Seiten in einen Ordner zu exportieren (Symbol mit der Weltkugel in der Seitenleiste links auswählen und "Veröffentlichen: Lokaler Ordner" aktivieren. Damit liegen dann die HTML-Dateien und alle anderen Zusatzinfos offen und editierbar auf der Festplatte. Wer aber einen Blick in die HTML-Dateien wirft, wird feststellen, dass nachträgliche Änderungen nur etwas für Profis sind. Die Dateien sind gespickt mit komplexen Javascript- und CSS-Anweisungen. Wer dort mit einem Texteditor nachbessern will, sollte über Programmierkenntnisse verfügen.

Fazit

iWeb ist und bleibt ein Zwitter: Ein Layout-Programm, das recht ansehnliche Internetseiten erzeugt. Aber die Zahl der Vorlagen ist gering und manche Details wie Hintergrundbilder oder das Navigationsmenü lassen sich nicht ändern. Wer also ein komplett eigenständiges Design anlegen will, muss einen Programmierer finden, der die Vorlage für iWeb erstellt oder zu einem anderen HTML-Editor greifen. Größter Pluspunkt von iWeb 09 ist die Veröffentlichung mit FTP, die den Rückgriff auf eine eigenständige FTP-Software fast überflüssig macht. Die neuen Widgets und Themen erzeugen bei uns nur wenig Begeisterung.

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