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Neu: Displayport, Macbook ohne Firewire

24.11.2008 | 00:00 Uhr

Neu: Displayport, Macbook ohne Firewire

Der Akku und die interne Festplatte sind schnell gewechselt. Nur der Arbeitsspeicher ist hinter der Bodenplatte versteckt, die man aufschrauben muss.
Vergrößern Der Akku und die interne Festplatte sind schnell gewechselt. Nur der Arbeitsspeicher ist hinter der Bodenplatte versteckt, die man aufschrauben muss.

Neu ist der integrierte Displayport, der jetzt bei allen mobilen Modellen zur Standardausstattung gehört. Displayport ist ein neuer Standard, der digitale Monitore mit höheren Auflösungen und längere Kabel ermöglicht und per Adapter kompatibel zu VGA und DVI ist. Schade ist nur, dass Apple keine Adapter beilegt. Diese muss man für zusätzliche 30 Euro separat hinzukaufen. S-Video gibt es dabei allerdings nicht und auch auf volle Kompatibilität zu HDMI muss man verzichten. Zwar kann man mit dem DVI-Adapter und einem speziellen DVI-auf-HDMI-Kabel auch beispielsweise HDMI-Fernseher anschließen, die Tonsignale werden aber nicht übertragen, diese muss man separat einspeisen.

Macbook-Benutzer müssen nun auf Firewire verzichten. Bei externen Festplatten ist das kein Problem, denn diese bieten meist auch einen USB-Port. Andere Geräte, wie beispielsweise ältere Video-Camcorder oder Audio-Interfaces, benötigen jedoch Firewire. Hier schaut der Macbook-Anwender in die Röhre. Immerhin, beim Macbook Pro gibt es Firewire noch. Allerdings nur noch einen Port und der arbeitet mit dem schnelleren Firewire-800-Standard. Per Adapterkabel kann man jedoch auch Firewire-400-Geräte betreiben. In diversen Internet-Foren berichten Anwender, dass der Firewire-800-Anschluss im neuen Macbook Pro nicht seine volle Geschwindigkeit erreicht. Wir testen das mit einer externen Festplatte von Maxtor. Die Platte liefert im Test über 60 Megabyte pro Sekunde. Das ist deutlich mehr als Firewire-400 oder USB 2.0 (etwa 33 Megabyte pro Sekunde).

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