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Neue Apple-Karten nun in der Hälfte der USA

20.11.2019 | 15:52 Uhr | Peter Müller, Halyna Kubiv

Frei nach Daniel Kehlmann beschäftigt sich Apple mit der Vermessung der Welt. Die ersten Ergebnisse kann man in den USA sehen.

Apple stellt seit dem Sommer 2018 seine Karten-Anwendung auf eine neue Basis selbst erhobener Daten – damit kommt Apple in die Lage, die Anwendung und die darauf basierenden Services schneller zu aktualisieren. Die von Apple erstellten Karten sind auch wesentlich detaillierter und genauer.

Das Geschäft ist jedoch mühsam, Region für Region, Staat für Staat muss Apple neu vermessen. Angefangen hat das natürlich in Kalifornien und wie Macworld nun zeigt , sind der Westen von der Küste bis zu den Rocky Mountains und der Süden einschließlich Texas und Louisianna nun gut erschlossen. Ebenso hat Apple den Nordosten bereits neu kartographieren können, von Maine bis Delaware und in Richtung der großen Seen ist das Projekt mittlerweile auch schon in Illinois angekommen. Im Südosten und der Mitte des Landes prangen indes noch große weiße Flecken, vom Ausland ganz zu schweigen.

Etwa die Hälfte der Fläche der USA, auf der gut zwei Drittel der Einwohner sich verteilen, sind nun erfasst, 27 Staaten komplett und sechs teilweise. Das Ziel, bis Ende 2019 die komplette USA neu kartographiert zu haben, dürfte Apple aber eher nicht erreichen. In Deutschland sind die Apple-Autos bereits seit Sommer dieses Jahres unterwegs, doch wir werden die Umstellung auf die neue Ansicht nicht vor Ende 2020 erwarten, wenn man bedenkt, dass Apple mehr als ein Jahr gebraucht hat, die ersten Staaten in den USA zu erfassen und die erfassten Daten in der App darzustellen.

Zu Vorgeschichte: Apple baut Karten mit eigenen Daten aus

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