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Neue Apple Maps nun auch in Europa: Apple sammelt Daten

30.04.2019 | 10:59 Uhr | Halyna Kubiv

Apple will zukünftig auf eigene Daten in der Karten-App setzen. Dafür sammelt das Unternehmen ähnlich wie Google topografische Angaben.

Die geheimnissvollen weißen Kleinbusse von Apple sind in den USA seit mindestens 2015 unterwegs. Im Juli des vergangenen Jahres hat Apple das eigene Karten-Projekt dem breiten Publikum vorgestellt: Ein " TechChrunch "-Reporter war mit Eddy Cue in den Kleinbussen unterwegs und hat sich genau die Datensammlung sowie die neue Anwendung angeschaut. Kurz um: Statt eingekauften Quellen wie Openstreetmap und TomTom setzt Apple künftig auf eigene Daten, wie dies Google seit je her macht. Die Apple-Maps-Wagen vermessen die Straßen, die Vermessung fließt in die Karten-App auf dem iPhone und iPad ein.

Nun ist die Vermessung auch in Europa gestartet. Bereits seit März sind Apple-Wagen in Spanien unterwegs. Ab Mai wird die Vermessung auf weitere Länder ausgeweitet. Mit dabei sind vor allem Italien, Portugal, Irland und das Vereinigte Königreich. Neben Italien sind die benachbarten Kleinstaaten wie San Marino und Malta gleich mit dabei. Kurioserweise fehlt der Vatikan auf Apples Liste. In Portugal hat Apple bislang nur wenige Städte vermessen, wir haben auf der Liste achtzehn größte Städte gezählt. Spanien ist dagegen gleich mit fünfzig Städten am Start. Am detailliertesten wird wohl das Vereinigte Königreich vermessen, denn Apple hat auf die Liste nicht nur Städte aufgenommen, sondern auch die ganzen Gegenden wie Kent, West und East Sussex, diverse Inseln in Schottland und Wales. Gibraltar, eine britische Exklave in Spanien wurde bereits im März vermessen.

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