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Neue Gerüchte um VR-Headset von Apple

21.01.2021 | 15:05 Uhr | Michael Söldner

Apple soll an einer autarken VR-Brille arbeiten, die ohne PC auskommt, dafür aber aktiv gekühlt werden muss.

Sony und Microsoft haben bereits VR- bzw. AR-Brillen im Angebot, nun könnte auch Apple mit einem eigenen Headset den Markt betreten. Gerüchten zufolge soll der iPhone-Hersteller an einer eigenen VR-Brille arbeiten, die über einen Lüfter verfügt. Nach Angaben von Bloomberg News könnte die VR-Brille von Apple schon 2022 in den Handel kommen. Ein PC sei zum Betrieb wie bei der Oculus Quest 2 nicht nötig, die Brille arbeite autark mit Akkus. Herzstück der Brille sei ein noch nicht angekündigter Chip, der sogar den M1-Mac-Prozessor überflügeln soll.

Einige der Prototypen hätten sich jedoch als zu groß und zu schwer herausgestellt. Das Gewicht wolle man mit einer Verkleidung aus Stoff reduzieren. Zudem setzt Apple im Gegensatz zu ähnlichen VR-Brillen auf eine aktive Kühlung durch einen Lüfter. Das intern unter dem Codenamen „N301“ geführte VR-Headset von Apple sei auch für den Einsatz von AR-Anwendungen gedacht. Mit Kameras würden zudem die Handbewegungen in der virtuellen Welt umgesetzt. Damit könne sogar eine virtuelle Tastatur bedient werden. Mit der Entwicklung der Brille seien mittlerweile über 1.000 Mitarbeiter bei Apple beschäftigt. Das VR-Headset von Apple soll Gerüchten zufolge recht kostspielig werden. Als Ergebnis rechne man mit weniger als 200.000 verkauften Einheiten pro Jahr. Der Konzern richte sich an Enthusiasten, die auf eine leistungsstarke und autarke Brille warten. 

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