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Neue Hilfsmittel und Vorlagen

23.07.2004 | 13:19 Uhr | Thomas Armbrüster

Neue Hilfsmittel und Vorlagen

Zur Gestaltung der Eingabe- und Ausgabeformulare gibt es neue Hilfsmittel wie ein magnetisches Raster zum automatischen Positionieren der Elemente, die Möglichkeit, alle Objekte eines Formulars gemeinsam zu skalieren, Vorlagen für Objekte, deren Eigenschaften von neuen Elementen automatisch übernommen werden sowie eine Zoom-Funktion. Objekte lassen sich auch in eine Bibliothek aufnehmen und in andere Formulare einfügen. Neu sind außerdem die Anwenderformulare, die vor allem für die Ausgabe wie beispielsweise den Ausdruck oder Reports vorgesehen sind. Sie ermöglichen dem Endanwender, das Aussehen des Formulars selbst zu bestimmen, wobei der Entwickler festlegen kann, welche Elemente änderbar sind und welche nicht.
4D 2004 beherrscht jetzt mehrere Usersets, so dass sich beispielsweise Fenster mit einer hierarchischen Darstellung erstellen lassen, wie sie beispielsweise iTunes in der Übersicht verwendet. Dann zeigt eine Spalte den Interpreten, die nächste listet alle dazugehörigen Alben auf und die letzte zeigt die zu den markierten Alben gehörenden Titel. Hand angelegt haben die Programmierer auch an den Quick Report und an die Macros, die dem Entwickler etliche Programmierarbeit abnehmen können. So lässt sich unter anderem der von Quick Report erstellte Programmcode in andere Funktionen übernehmen und weiterbearbeiten, Macros können beispielsweise aus einem Programmcode automatisch die dazugehörige Dokumentation erzeugen.

XML und ODBC

4D 2004 verfügt über zwei unterschiedliche Parser für XML-Daten (DOM und SAX) zum Einlesen von XML-Daten. Durch die in 4D 2004 vorhandene Unterstützung von XSLT kann man beim Export von XML-Daten unter Zuhilfenahme eines XSL-Dokuments die Daten für den Import in unterschiedliche Programme aufbereiten. So lassen sich Daten beispielsweise in ein Word- oder Excel-Dokument übernehmen. Beim Zugriff auf ODBC-fähige Datenbanken setzt 4D 2004 nunmehr auf ODBC 3 und verfügt standardmäßig über Import- und Exportfunktionen sowie einfache Befehle zur Bearbeitung von Datensätzen. Über ein kostenpflichtiges Plug-in lässt sich die ODBC-Funktionalität weiter ausbauen, so dass 4D auch als Frontend für eine ODBC-fähige Datenbank eingesetzt werden kann.
Ganz neu ist die Möglichkeit, mit dem Befehl "Build Application" Client-Server-Anwendungen zu erstellen. Bei diesen kann nur der damit erzeugte Client auf den Server zugreifen, andere Clients funktionieren dagegen nicht. Der Vorteil ist unter anderem, dass sich eine auf dem Server abgelegte neue Client-Version automatisch auf den Client-Rechnern installiert, wenn sich ein Anwender beim Server mit einer älteren Version anmeldet. Für Entwickler ebenso interessant ist die Möglichkeit, aus 4D 2004 heraus externe Funktionen aufzurufen. So kann man auf dem Mac beispielsweise Applescripts starten oder Befehle über das Terminal ausführen lassen.

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