876906

Neue Laserdrucker von Hewlett-Packard zur Cebit

20.03.2001 | 00:00 Uhr |

Die weltweit größte Computermesse Cebit nützt Hewlett-Packard um vier neue Reihen von Laserdruckern vorzustellen. Vom Arbeitsplatzdrucker zum Bürodrucker reicht dabei das Angebot.

München/Macwelt- Eine komplett neue Familie von Schwarz-Weiß-Druckern präsentiert HP zur Cebit.

Kleinster Vertreter der Laser Jets ist der 1200. Er ist für den Arbeitsplatz oder Kleingruppen gedacht. Bis zu 14 Seiten pro Minute bei 1200 x 1200 dpi soll das Gerät ausgeben können. Für die Fertigstellung der ersten Seite eines Druckauftrages soll der Drucker nur zehn Sekunden brauchen. Eine Tonerkassette soll für 2500 Seiten reichen, die Papierkassette fasst 250 Blatt. Mit Hilfe des Einzeleinzuges können Papierseiten bis 163 g/m2 eingezogen werden. Das Basismodell 1200 verfügt über einen 90 MHz Prozessor und 8 MB Arbeitsspeicher, die bis 72 MB erweitert werden können. Der 1200 kostet 1000 Mark (511 Euro). Für 1250 Mark (639 Euro) bekommt man den Laserjet 1200N mit 16 MB Arbeitsspeicher und einem HP Jetdirect 175X Print Server für die Einbindung in ein Netzwerk. Eine dritte Variante, der 1220 hat zusätzlich eine integrierte Kopier- und Scan-Einheit. Auch die anderen Drucker der Reihe lassen sich nachträglich mit dieser Einheit aufrüsten. Der Scanner schafft nach Herstellerangaben eine physikalische Auflösung von 600 dpi. Dieses Modell kostet 1450 Mark (741 Euro). Das automatische Versenden von E-Mails ist per Knopfdruck möglich. Sowohl Parallel- als auch USB-Anschlüsse sind bei allen drei Druckern integriert. Sie kommunizieren mit HP PCL und dank HP Post Script Level 2 Emulation verstehen sie Post Script. Ab 21. März sind die Drucker im Handel erhältlich.

Laserjet 2200: 18 Seiten pro Minute

Etwas größer als die 1200er Reihe ist die Reihe 2200. Bis zu 18 Seiten pro Minute sollen möglich sein, mit der serienmäßigen Duplex-Einheit auch bis zu 5,5 Doppelseiten pro Minute. Auf bis zu 850 Blatt kann man die Papierzufuhr steigern. Bis zum Ausdruck der ersten Seite soll es 15 Sekunden dauern. Ausgestattet sind die Drucker mit mindestens 8 MB und einem 133 MHz-Prozessor. Auch diese Drucker besitzen USB- und Parallel-Schnittstellen. Verstandene Druckersprachen sind HP PCL 6, HP PCL 5 E und HP Post Script Level 2 Emulation. Drahtlose Verbindung ist ebenfalls möglich, sie verfügen über eine Infrarotschnittstelle. Vier Ausstattungsvarianten sind ab 1. April erhältlich. Die Basisversion Laserjet 2200D kostet 2000 Mark (1125 Euro). Die Version DT verfügt über ein zusätzliches Papierfach, das Modell 2200DN über eine Netzwerkkarte HP Jetdirect 610N für 10/100-TX-Netzwerkumgebungen. Die Modelle 2200DTN und DN verfügen über einen Embedded Web Server, wodurch sie über einen Browser verwaltet werden können.

Alles auf einmal: Laser Jet 3200

All-in-One Geräte sind die Laser Jets der Reihe 3200. Neben dem Drucken von bis zu neun Seiten pro Minute können sie auch Faxen, Kopieren und Scannen. HP zufolge auch mehrere dieser Funktionen gleichzeitig. Jeder der Drucker verfügt über ein 33,6 kBps Modem für schnelle Faxübertragung und kann ein Dokument sofort in den Faxspeicher lesen. Der Scanner schafft 600 dpi und kann seine Scans auch als Tiff oder PDF per Email verschicken. Zusätzlich können auch Farbscans direkt an einen Farbdrucken innerhalb des Netzwerkes versandt werden. Emuliert werden die Druckersprachen PCL6 und PCL5e. Die Geräte verfügen über USB- und Parallel-Anschlüsse und sind ab 16. April für 1600 Mark (818 Euro)zu haben.

Für große Druckvolumen: Laser Jet 4100

Nur Schwarz-Weiß druckt auch die Serie 4100, nach Aussagen von Hewlett-Packard bis zu 24 Seiten pro Minute, doppelseitig bis zu 12 Blätter. In diesem Gerät hat der Prozessor eine Taktrate von 250 MHz, der Speicher beträgt mindestens 16 MB und der Festplattenspeicher liegt bei 384 MB RAM. Die Drucker sind für ein hohes Druckvolumen konzipiert, sie sollen bis zu 150.000 Seiten pro Monat bewältigen und bis zu 1600 Blatt Papiervorrat aufnehmen. In ein Netzwerk bindet sich der Drucker über die Netzwerkkarte HP Jetdirect 610N Printserver ein. Dieses Modell hat sogar eine integrierte Embedded Virtual Machine und kann Drucklösungen als Java-Applet selbständig abarbeiten. Wie ein eigenes Betriebssystem kann diese HP Chai VM selbständig arbeiten. So kann das Betriebssystem automatisch Warnungen per E-Mail an den Wartungsdienst schicken oder eine neue Tonerkartusche bestellen. Der Drucker lässt sich aber auch per Webbrowser administrieren. Für diesen Drucker bietet HP auch ein besonderes Support-Pack das unter anderem den Service für drei Jahre beinhaltet. sw

Info: HP Info: Hewlett Packard Telefon (D) 01 80/532 62 22 Internet www.hewlett-packard.de www.hewlett-packard.de

0 Kommentare zu diesem Artikel

Macwelt Marktplatz

876906