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Neue Leica M10 erstmals mit WLAN-Funktion

19.01.2017 | 13:33 Uhr |

Für 6500 Euro bietet Leica die neue Leica M10, die als erste M-Kamera WLAN bietet. Auf Autofokus muss man aber verzichten.

Mit seinen M-Kameras kann der deutscher Kamerahersteller Leica immer noch Eindruck erregen, wirklich neue Modelle erscheinen mit großem Abstand. Die ab sofort verfügbare neue Leica M 10 gleicht optisch ihren Vorgängern, es gibt aber einige Unterschiede. Das Gehäuse ist etwas schlanker geworden und soll jetzt den analogen Vorgängern entsprechen. Es beherbergt einen neuen Vollformatsensor mit 24 Megapixeln, der laut Hersteller eigens für die Kamera entwickelt wurde. Auf einen Tiefpassfilter verzichte Leica, ISO 100 bis 50 000 wird unterstützt. Die Anzahl der Bedientasten hat Leica reduziert, es gibt nur noch Tasten für Wiedergabe, Live-View und Menü. Auf der Deckkappe gibt es außerdem noch ein ISO-Einstellrad. Ein neuer Maestro-II-Prozessor ermöglicht bis zu fünf Bilder pro Sekunde bzw. 30 RAW- oder 100 JPEG-Aufnahmen in Folge. Zusätzlich stehen dem Nutzer eine Lupenfunktion für die Schärfenkontrolle zur Verfügung, auf einen Autofokus muss man wie bei jeder Messsucher-Kamera von Leica verzichten. Eine Videofunktion fehlt. Den Sucher hat der Hersteller verbessert, das Sehfeld hat man um 20 Prozent vergrößert, die Vergrößerung auf jetzt 0,73-fach erhöht. Mit verbessertem Augenabstand soll er sich außerdem besser für Brillenträger eignen. Optional gibt es für knapp 450 Euro einen elektronischen Aufstecksucher mit GPS-Modul. Die Leica M ist außerdem die erste M-Kamera mit WLAN-Funktion. Über eine App kann der Nutzer JPEG und DNG-Dateien übertragen, die Fernsteuerung der Kamera ist ebenfalls möglich.

Ab sofort ist die Kamera zum Listenpreis von 6500 Euro zu haben, wahlweise in Schwarz oder silbern verchromt.

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