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Neue Vertriebeswege: Direkt beim Hersteller gekauft

21.05.2007 | 16:21 Uhr |

Neue Vertriebeswege: Direkt beim Hersteller gekauft

Der Real-Chef Geoff Perlman (2. von rechts) im Gespräch mit einigen Kunden.
Vergrößern Der Real-Chef Geoff Perlman (2. von rechts) im Gespräch mit einigen Kunden.

Der Vertrieb von Real Basic hat sich geändert. Die Kunden kaufen inzwischen lieber direkt beim Hersteller, als beim Distributor. Darauf hat man sich angepasst und inzwischen kann jeder direkt bei Real Software kaufen und mit Dollar, Euro oder Yen bezahlen. Mit der europäischen Mannschaft zeigt sich Real Software auf den europäischen Messen, erweitert den technischen Support und übersetzt die Webseiten. Bisher konnten durch bessere Lokalisierung die Verkaufszahlen in Frankreich um 300 Prozent gesteigert werden. Einigen Erfolg gibt es auch bei Real Basic in Schulen in Großbritannien, der Schweiz, Deutschland und Polen. So hat Polen 8000 Lizenzen für den Informatikunterricht gekauft.

Real SQL Server ist ein Datenbankserver speziell für Real Basic. Sehr schnell im Vergleich zu Postgres und MySQL und gleichzeitig recht preiswert. Mit der nächsten Version (2007r1) wird der Preis auf 500 Dollar gesenkt, ohne Beschränkungen. Dieser Datenbankserver lässt sich einfach in fünf Minuten installieren und kann hervorragend für die eigenen Programme verwendet werden. Die Umstellung von der Real-SQLDatabase auf die Real-SQLServerDatabase ist recht einfach und kann später sogar dynamisch passieren: Wenn kein Server da ist, wird nur eine lokale Datenbank benutzt. Die Real Basic Feedback Webseite benutzt intern den REAL SQL Server und das PHP Zugriffsmodul dafür wird auch veröffentlicht.

Lösung auf Basis von Real Basic

Nach den Vorträgen von Geoff und Pierre präsentierten Softwareentwickler, was sie mit Real Basic realisiert haben. John Callis zeigte etwa eine Software für Anwälte, Doug Lyman ein Programm für die Verwaltung von Arztpraxen und Dax Xsilva eine Software für den Einzelhandel. Anschließend berichtete Paul MacKay von Novell über Linux, warum man Software für Linux schreiben sollte und wie einfach das mit Real Basic funktioniert.

Drei Mitarbeiter von Realsoftware abends beim gemütlichen Teil.
Vergrößern Drei Mitarbeiter von Realsoftware abends beim gemütlichen Teil.

Den Nachmittag und die anderen Tage kamen an die vierzig Vorträge zu allen Themen rund um Real Basic. Insgesamt dauerte die REALworld 2007 drei Tage. Besonders wertvoll war der Austausch mit Programmierern von Real Software, um im Quellcode von Real Basic nach Fehlern zu suchen.

Fazit

Als Europäer kostet die Fahrt in die USA circa 2000 Euro für Hotel, Enconomy Flug und Eintritt. Eine näher gelegene Veranstaltung, etwa bequem mit dem Zug zu erreichen, wäre wünschenswert. Die Kontakte zu anderen Entwicklern sind jedoch unbezahlbar, wenn es darum geht, ein Problem mit dem eigenen Programm zu lösen.

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